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Planspiel Börse 2008

Vom 6. Oktober bis zum 16. Dezember 2008 fand das Planspiel Börse der Sparkassen statt.


Als das Börsenspiel begann, war die Wirtschaftskrise schon in vollem Gange. 94 Schüler der WiPo-Kurse des 12. und 13. Jahrgangs sowie die Lehrkräfte Frau Jebens-Ibs, Frau Killmey, Frau Neumann-Mayer und Frau Piechotta sahen sich besonderen Herausforderungen konfrontiert.



Ereignisse wie die Insolvenzanmeldung von Lehman Brothers verschlimmerten die Talfahrt der Aktienkurse. Am Sonntag, dem 26. Oktober 2008, gab der Autokonzern Porsche bekannt, dass er seine Anteile am Wolfsburger VW-Konzern aufstockt. Viele Gruppen stiegen daher in die steigenden Aktienwerte des VW-Kurses ein. Der Kursgewinn war zunächst euphorisierend, leider verpasste die ein oder andere Gruppe den rechtzeitigen Absprung. Um den Markt zu beruhigen, verkaufte Porsche nämlich wieder Teile der erworbenen Aktien. Ziel war es, nach eigener Aussage, „den Markt zu beruhigen.“ Zu erwähnen wäre auch, dass Porsche dadurch überdies noch einen nennenswerten Gewinn verbuchen konnte, da sie die Aktien zuvor billiger als wir „Börsianerinnen und Börsianer“ eingekauft hatten. Einige Gruppen mussten leider am 8. Dezember 2008, kurz vor Ende des Börsenspiels, die Porscheaktien mit drastischem Verlust abstoßen. Der Verkaufszeitpunkt war hinsichtlich des Gewinns des Börsenplanspiels ausschlaggebend, wie auf der Preisverleihung mitgeteilt wurde. Die Gruppen der Thomas-Mann-Schule konnten jedoch mit überragender Beteiligung glänzen, so dass wir den zweiten Platz im verzweifelten Durchhaltekampf belegten.



Jonathan Martens kommentiert:

Das Börsenspiel hat mir persönlich sehr gefallen. Es bereitete die Möglichkeit ohne Risiko und mit einem gewissen Spielspaß den Aktienmarkt näher kennen zu lernen. Mir hat es besonders gezeigt, dass dieser sehr viel „unberechenbarer“ ist, als zuerst gedacht. Natürlich muss man aber auch bedenken, dass durch die Wirtschaftskrise die Zeit des Börsenspiels besonders gut geeignet war für eine langfristige Investition und nicht für kurzfristige Handlungen, da viele Werte kontinuierlich sanken. Für meine persönliche Anlagestrategie würde ich daher bevorzugen, langfristig zu investieren, um den Markt ausreichend beobachten zu können. Alles in allem bin ich mit dem Gewinn meiner Gruppe zufrieden, obwohl wir am Ende mit ca. 4000 Euro Verlust das Börsenspiel beendeten. Trotzdem war es uns möglich, in der Anfangszeit bis zu einem Depotwert von 52.500 Euro (+2.500 Euro) zu gelangen, bevor wir uns, wie so viele andere auch, der Wirtschaftskrise beugen mussten.

Jonathan Martens, Frau Neumann-Mayer,
Frau Killmey

31.03.2009




Fotos: © TMS


 
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