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Die 11g besucht im Rahmen des ZiSch-Projektes die Wirtschaftsakademie

Ist das ZiSch-Projekt nur etwas für Achtklässler? Natürlich nicht, und so lasen die Schülerinnen und Schüler der 11g während des ZiSch-Projektes täglich die Lübecker Nachrichten, um über die politischen Ereignisse in Deutschland und der Welt informiert zu sein. Genutzt wurden die LN jedoch nicht primär, um sich mit dem Thema Zeitung an sich auseinander zu setzen oder um unterschiedliche Textsorten wie Bericht oder Reportage kennen zu lernen, sondern um den Schülerinnen und Schülern des gesellschaftlichen Profils mit dem Profil gebenden Fach Wirtschaft / Politik die Gelegenheit zu geben, ein aktuelles politisches Thema über einen längeren Zeitraum zu verfolgen und darüber eine Präsentation anzufertigen oder eine Hausarbeit zu verfassen.



Im Rahmen des ZiSch-Projektes besuchten die Schülerinnen und Schüler der 11g am 16.01.2009 außerdem die Wirtschaftsakademie (WAK) Lübeck. Nachdem alle Schüler den richtigen Vortragsraum gefunden hatten, wurden sie von Herrn Donat, dem Pressesprecher der Wirtschaftsakademie, Herrn Dr. Reeker, dem Geschäftsführer der Wirtschaftsakademie und Frau Buchholz von den Lübecker Nachrichten begrüßt und erfuhren in den folgenden zwei Stunden viel Wissenswertes über die Wirtschaftsakademie. Die Wirtschaftsakademie (WAK)  Lübeck wurde 1967 gegründet und befindet sich im Eigentum der drei Industrie- und Handelskammern (IHK) Kiel, Flensburg und Lübeck. In Schleswig-Holstein gibt es insgesamt 22 Standorte mit rund 400  Mitarbeitern. Neben den Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bietet die WAK in Lübeck das Duale Studium in den Studiengängen Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieur an. Hierbei werden Studium und praktische Erfahrungen aus der Arbeit in einem Betrieb miteinander verbunden. Betriebe, die so ein Duales Studium anbieten, sind zB. Arko, Campbell's, die HSH- Nordbank und weitere mittelständige Unternehmen. Schließt man das Duale Studium an der WAK ab, erhält man einen Bachelor und kann anschließend an einer Universität einen Masterstudiengang absolvieren.

Angesprochen auf die neuen Abschlüsse Bachelor und Master äußerte Herr Dr. Reeker die Befürchtung, dass das stärker verschulte Studium kein kreatives Denken mehr fördern und „standardisierte Absolventen“ produzieren könnte, die auf Probleme wie z.B. die aktuelle Finanzkrise keine Antworten hätten.
 
Deutlich wurde im Verlauf des Vormittags ebenfalls, was die Wirtschaft eigentlich von den Schülerinnen und Schülern erwartet: nicht nur Grundfertigkeiten in den MINT-Fächern (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), in den Lese- und Schreibtechniken, sondern vor allem auch  Sekundärtugenden wie z.B. Beweglichkeit und Flexibilität. In diesem Zusammenhang sprach Herr Dr. Reeker den Anwesenden ein großes Lob aus: es sei nicht mehr selbstverständlich, dass Schüler zwei Stunden konzentriert zuhören können, Interesse zeigen und tiefer gehende Fragen stellen.

Claudia Hayde
12.02.2009


Foto: © Levka Buchholz
Wir danken Frau Buchholz, Lübecker Nachrichten, für die freundliche Überlassung des Copyrights.


 
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