Besuch im Steinzeitdorf in Kussow



Am 26. April 2012 besuchte die Klasse 5d des Thomas-Mann-Gymnasiums das Steinzeitdorf Kussow. Am Anfang wurde ein sehr informativer Film gezeigt über eine Familie, die zwei Monate lang versucht hat, wie in der Jungsteinzeit zu leben. Danach machten wir einen Rundgang durch die jungsteinzeitlichen Lehmhäuser, die mit Stroh gedeckt sind.


Die Menschen in dieser Epoche waren schon sesshaft. Wir konnten uns gut vorstellen, wie eine jungsteinzeitliche Sippe in den dunklen und muffigen Gebäuden gelebt hat. Danach konnte sich die Klasse im Töpfern und Weben versuchen. Das sind wichtige Erfindungen der Jungsteinzeit. Wer fertig war, durfte zum Lagerfeuer gehen und eine auf einen Stock gespießte Wurst grillen. Anschließend hatten wir Freizeit und durften uns im Steinzeitdorf frei bewegen und alles anschauen. Außerdem konnten wir Bogen schießen. Das hat uns allen Spaß gemacht. Wir fanden das Steinzeitdorf klasse. Ich würde es auch anderen empfehlen, sich auf so eine kleine Zeitreise zu begeben.

Emely, 5d

Am Donnerstag, den 26.4.2012, waren wir, die Klasse 5d in einem jungsteinzeitlichen Dorf. Als wir nach der einstündigen Busfahrt in Kussow ankamen, wurden wir in einen Raum geführt. Dort haben wir einen lehrreichen Film über zwei Familien geguckt, die das Experiment gemacht haben, zwei Monate wie in der Jungsteinzeit zu leben. Anschließend wurden wir durch das nachgebaute jungsteinzeitliche Dorf geführt.


In dieser Epoche waren die Menschen schon sesshaft und betrieben Ackerbau und Viehzucht. In den jungsteinzeitlichen Häusern, die nur aus einem fensterlosen Raum bestanden, lebten meist drei Generationen zusammen. Die Häuser waren aus Lehm, hatten ein Strohdach und in der Mitte eine Feuerstelle. Dort war es dunkel und kalt. Der Rauch konnte nur oben aus einer Luke unter dem Dach abziehen. Anschließend wurden uns verschiedene Getreidearten gezeigt, die viel weniger Körner pro Ähre hatten als heute. Als nächstes haben wir eine Herde von Schafen besucht. Das Besondere dieser alten Rasse ist, dass die Schafe ihr Winterfell selbst abwerfen und nicht geschoren werden müssen. Zum Abschluss sind wir zum Nachbau eines mittelsteinzeitlichen Dolmengrabes gegangen. Es bestand aus großen Steinen, die im Oval angeordnet waren. Diese wurden von den Menschen ohne die Hilfe von Wagen transportiert, denn das Rad hatten sie noch nicht erfunden. Als letztes besichtigten wir Zelte, wie sie in der Mittelsteinzeit typisch waren. Die Menschen dieser Epoche waren noch nicht sesshaft und zogen den Herden von Rentieren und Hirschen nach.
Nach der Führung durften wir töpfern und weben. Die jungsteinzeitlichen Menschen töpferten sich Töpfe und Krüge, denn sie betrieben Ackerbau und lagerten ihr Getreide in den Gefäßen.



Wer fertig war, durfte am Lagerfeuer eine leckere Bratwurst grillen. Anschließend hatten wir Freizeit. Wir haben Bogen geschossen und fangen gespielt, wobei eine Mütze dran glauben musste. Ich glaube, es hat allen gut gefallen und ich würde noch mal nach Kussow fahren.

Jannik 5d




Fotos:   Mechthild Piechotta





 
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