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Deutsch Fachbereich Erdkunde |
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Mit Jeans in die Steinzeit Aus dem Leben der Schülerinnen und Schüler der 6c
Die
Klasse 6c der TMS reist für 3 Monate in die Steinzeit, das heißt
also, ![]() Alina und Kristin stellen den Australopithecus Africanuns und Tobias und Fabian den Paranthropus Robustus vor, die zu unseren frühen Vorfahren gehören und eigentlich noch keine Menschen waren Wie das alles möglich war? Ganz einfach: Im Deutschunterricht sollte das Buch „Mit Jeans in die Steinzeit“ von Wolfgang Kuhn gelesen werden. Wer konnte denn ahnen, dass die 26 Schülerinnen und Schüler von diesem Thema gar nicht genug bekommen konnten? Während die Hauptheldin des Romans in Südfrankreich auf den Spuren unserer Vorfahren forschte, taten wir es ihr gleich in unserer Umgebung. Wo aber findet man die Steinzeit in Lübeck? Zuerst mal natürlich in der
Bibliothek oder im heimatlichen Bücherregal. Jeder Schüler
stellte am Ende der Unterrichtseinheit ein Buch zu diesem Thema vor.
Dann gab es eine Ausstellung im
Naturkundemuseum zur Eiszeit und zu Höhlenmalereien. Da fanden
wir dann genau die Bilder, die auch die Hauptheldin unseres Buches
entdeckt hatte. Das reichte uns nicht und so forschten wir an einem
Projekttag im Internet und lernten auf einer virtuellen Führung
die Höhle von Lascaux kennen und probierten aus, wie und warum
die Cro-Magnon Menschen (so heißen die Steinzeitmenschen
eigentlich richtig) die Höhlenwände bemalten. ![]() Luca, Tobias und Lukas zeigen ihre Arbeitsergebnisse zu Jagd- und Bestattungsritualen
Und dann reisten wir tatsächlich in ein Steinzeitdorf. In Kussow bei Grevesmühlen haben Historiker nach alten Funden ein Steinzeitdorf aufgebaut. Also, dass Bogenschießen so schwer sein könnte, hätte niemand gedacht. Auch Töpfern und Weben ging unseren Vorfahren leichter von der Hand, aber Spaß hat es auf alle Fälle gemacht.
Marvin, Marc und Felix hatten sich
genau damit beschäftigt.
Sie erklärten uns, wie die ersten sesshaften Menschen lebten und arbeiteten Die Vorstufe dieses Menschen, den frühen Homo Sapiens, stellten uns Arne und Hendrik vor
Und der Neandertaler??? Nein, er war kein brüllender Tollpatsch und auch nicht unser direkter Vorfahr.
![]() Lutz und Felix erklärten uns am Homo Habilis und Tilo und Dustin am Homo Erectus, wie die ersten Menschenarten ausgesehen und gelebt haben Doch das war nicht alles. Der Kunstunterricht bei Frau Marten blieb nicht verschont von der Faszination des Themas. Plötzlich brachten alle alte Schuhkarton und kleine Fellreste, es wurde nach Naturfarben gesucht und zum Schluss entstanden viele Abris. Nie gehört? Ein Abri ist eine Mulde im Felsen, die so groß ist, dass sie mehreren Mensch Schutz gewährt. Dort lebten die Cro-Magnon Menschen mit ihren Familien. Das waren keine Höhlen, wie wir ursprünglich glaubten, denn in Höhlen lebten diese Menschen gar nicht. Dort malten sie nur Tiere an die Wände und nutzten sie für Jagdrituale. In den Abris aber waren sie vor schlechtem Wetter geschützt, ohne in einer dunklen Höhle hausen zu müssen.
Das war unser Deutschunterricht. Naja, wenn wir ganz ehrlich sind, war es auch Deutschunterricht. Es steckten die Fächer Geschichte, Biologie, Erdkunde, Kunst und Religion in allen Stunden. Wir haben verschiedene Romane kennen gelernt, das Internet durchstöbert, wissenschaftliche Texte studiert, Bilder in Sachbüchern bestaunt, Steine behauen, über Knochenfunde spekuliert und am Schluss doch gut verstanden, wo wir herkommen, welch langen Weg der Mensch gegangen ist, um so zu werden, wie wir heute sind. Und Spaß hat es auf alle Fälle gemacht.
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Klassenlehrerin: Frau Heilmann Bilder und Texte: © Irmtraud Heilmann und Schülerinnen und Schüler der 6c 23.02.2006 |
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| Links: http://www.geschichtsunterricht-online.de/steinzeit.htm http://www.muenster.de/~rsbstein/steinzeit/index.htm |
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