Sprachenfest in Saarbrücken 26.-28.06.2014

8 Mädchen der 6d vertreten Schleswig-Holstein auf der Bundesebene

Aufgeregt trafen wir, acht Mädchen aus der Klasse 6d, uns mit unserer Englischlehrerin, Frau Hohenfeld, früh am Morgen des 26. Juni um sechs Uhr am Bahnhof. Vor uns lag eine achtstündige Zugfahrt nach Saarbrücken, wo das diesjährige Sprachenfest stattfand. Für das dreitägige Sprachenfest hatten wir uns qualifiziert, weil wir erfolgreich am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen haben.

In der Kategorie "Team Schule" hatten wir einen englischsprachigen Film mit dem Titel A dog, her friends and an old lady gedreht und eingeschickt und damit den zweiten Platz in Schleswig-Holstein belegt. Allerdings hatte man uns gebeten, unseren Film für das Sprachenfest als Theaterstück umzuschreiben, was für uns noch einmal eine ganze Menge Arbeit bedeutet hatte.


Während der Zugfahrt haben wir darüber diskutiert, ob wir es schaffen würden, das Stück fehlerfrei auf die Bühne zu bringen.



Da der Zug mit Verspätung in Saarbrücken ankam, mussten wir uns beeilen, noch rechtzeitig zur Eröffnungsfeier in die Ludwigskirche zu kommen. Dort war es sehr voll, denn pro Bundesland nahmen die beiden erstplatzierten Teams sowie zwei Sonderteams teil, was bedeutet, dass aus ganz Deutschland insgesamt 34 Gruppen an den Start gehen durften.



Bei der Eröffnung wurden viele Reden gehalten. Der Bildungsminister des Saarlandes, Herr Commerçon, hat viel über die deutsch-französische Freundschaft, über die Wichtigkeit von Sprachen und über die Besonderheit Saarbrückens als Stadt an der Grenze gesprochen. Leona, die in unserer Gruppe die Queen spielt, hat die Schleswig-Holstein-Flagge hereingetragen, was sehr lustig aussah, denn sie war die Kleinste.

Am Abend in der Jugendherberge konnten wir endlich unsere Sachen auspacken und das Fußballspiel Deutschland gegen USA gucken. Nach
diesem anstrengenden Tag fielen wir erschöpft in die Betten.
Früh ging es am nächsten Tag, an dem unsere Theateraufführung anstand, schon wieder weiter. Bevor wir unseren Auftritt hatten, sahen wir uns noch Theaterstücke und Medienbeiträge von anderen Gruppen an, was unsere Nervosität nicht unbedingt gemindert hat. Uns wurde klar, dass es viel Konkurrenz in 5 Sprachen, in allen Altersgruppen und mit verschiedenen Medien gab.





Als wir um 13:00 Uhr endlich mit unserem Stück an der Reihe waren, waren wir alle sehr aufgeregt. Die große Aula des Gymnasiums am Rotenbühl fühlte sich sehr. Insgesamt lief es sehr gut, jede von uns beherrschte ihren Text, jede wusste genau, wann sie wo auf der Bühne zu sein hatte. Wir bekamen viel Applaus. Schade war nur, dass Frau Hohenfeld in der Aufregung vergessen hatte, von der Aufführung Fotos zu machen. Sie lobte uns sehr nach der Aufführung und meinte, wir könnten stolz auf uns sein. Im Anschluss mussten wir der Jury auf Englisch noch viele, teilweise recht schwierige Fragen beantworten, was wir aber ganz gut bewältigt haben.



Am Nachmittag war ein Stadtrundgang geplant, von dem wir uns ein wenig früher als gedacht verabschiedeten, denn wir wollten die Stadt auch auf eigene Faust erkunden, und Shopping darf ja auch nicht zu kurz kommen.


Sportlich ging es am Abend zu, als wir in einer Sportschule aus verschiedenen Aktivitäten (z.B. Jonglieren, Kampfsport, Tanzen, Fußball) etwas aussuchen durften. Das machte allen viel Spaß. Gruselig war der Rückweg zur Jugendherberge durch einen dunklen Wald bei Gewitter und strömendem Regen. Glücklicherweise waren wir in einer großen Gruppe unterwegs.

An unserem dritten Tag in Saarbrücken fand vormittags die Preisverleihung im Kongresszentrum statt, von der wir leider schon vor dem Ende aufbrechen mussten, weil wir noch einen so langen Heimweg vor uns hatten. Das war schade, denn so erfuhren wir unsere Platzierung nicht.


Insgesamt war das Sprachenfest eine tolle Erfahrung, denn es war sehr interessant, wir haben viel gelernt, neue Freunde kennengelernt und sind als Gruppe noch enger zusammengewachsen. Am Ende sind wir auf Platz vierzehn von 34 gelandet. Frau Riedel, die Landesbeauftragte aus Schleswig-Holstein, sagte uns, es hätte nicht viel gefehlt und wir wären in die Preisränge gekommen.

Vielen Dank an unsere Lehrerin, Frau Hohenfeld, die uns immer wieder motiviert, uns Tipps für den Film gegeben und uns bei den zahlreichen Proben unterstützt und dies alles mit uns unternommen hat.

Lisa von Schwartz
Klasse 6d






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