Wanderfahrt nach Travemünde am 20./21.08.2015

Wir hatten schon lange die Idee, eine Ruderwanderfahrt nach Travemünde zu machen. Jedoch kann die Strecke sehr windig sein, so dass auf dem Breitling in Schlutup Wellen entstehen, was für uns Ruderer sehr anstrengend ist. Unsere ersten Termine mussten wir  verwerfen, da die Travemünder Woche gerade stattfand und durch die Yachten viel zu viele Wellen erzeugt werden. Wir waren deshalb gespannt, ob die Bedingungen in der 5. Ferienwoche für die Tour geeignet waren. Und siehe da: Als wir uns trafen, hatte Nils schon ein weißes Rundumlicht bereit gelegt, da über dem Wasser dichter Nebel lag. Man konnte gerade noch das gegenüberliegende Ufer erkennen. Deshalb war es für den Steuermann diesmal anstrengender als für die Ruderer, die durch das glatte Wasser ideale Bedingungen hatten. Gegen Mittag löste sich aber der Nebel auf, und wir erlebten die landschaftlich schöne Strecke am Dummersdorfer Ufer sehr stimmungsvoll. Durch die schlechte Sicht am Morgen waren wenig Boote unterwegs, weshalb eine sehr angenehme Stille auf dem Wasser herrschte.

Im Passathafen gibt es direkt hinter dem Großsegler einen Anlegeplatz für Wasserwanderer. Hier konnten wir unser Boot sicher lagern. Da ein Mannschaftsmitglied noch am Spätnachmittag Verpflichtungen in Lübeck hatte, fuhren wir gemeinsam mit dem Stadtbus zurück.



Als Ausgleich für die schlechte Sicht am Vortag schien am nächsten Tag die Sonne, so dass wir zunächst einen Ausflug auf die Ostsee machen konnten, um Travemünde und den Priwall vom Wasser aus zu sehen. Es war diesmal deutlich mehr Verkehr auf dem Wasser, weshalb auch die Stimmung eine ganz andere war. Die Stille war fast gänzlich verschwunden.
 


Am Dummersdorfer Ufer legten wir an einem Sandstrand an und machten eine kurze Mittagspause und ein schönes Bild von unserem Boot am Strand. Dann ging es vorbei an den alten Industrieanlagen in Karlshof, dem Vorwerker Hafen und dem Konstinkai. Bei der Lübecker Maschinenbaugesellschaft lagen wieder Teile der Windkraftanlagen zur Verladung bereit, die aus Sicht unseres kleinen Bootes noch größer wirkten als sonst. Obwohl es eine sehr schöne Wanderfahrt war, waren wir jedoch froh, schließlich am Steg angekommen zu sein. Immerhin waren wir an diesem Tag insgesamt 25 km gerudert.

Nach einer „Rundumsäuberung“ unseres Bootes, das danach wirklich glänzte, machten wir uns alle gemütlich auf dem Heimweg und dachten uns, dass diese Wanderfahrt definitiv noch einmal gemacht werden sollte.
 
Felice Jeske
21.09.2015

Fotos © : Chr. Humbert

 
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