Lampionfahrt am 4.11.2011


Das Siegerboot FELIX KRULL mit Hanna O., Lina C., Bente P., Simon W. und Henning H.

Sport und Kunst? Normalerweise verbindet man damit höchstens Eiskunstlauf und Kunstturnen, aber sicher nicht Rudern, wo Kraft, Ausdauer, Koordinationsfähigkeit und Geschicklichkeit im Vordergrund stehen. Doch zum offiziellen Abschluss der Saison bei den Schülerruderern waren Fantasie, Kreativität und fleißiges Basteln angesagt. Die Ruderriege der OzD hatte traditionsgemäß zur Lampionfahrt eingeladen. 9 Boote waren mit Stangen ausgerüstet worden, um Drähte spannen zu können, an denen dann der Schmuck befestigt wurde. Während die Lampionfahrt im letzten Jahr wegen Regen und Sturm kurzfristig abgesagt werden musste, herrschten in diesem Jahr ideale Bedingungen: Temperaturen um 10° C, Windstille und sternklarer Himmel. Schon vor den Herbstferien wurden im Riegenraum Luftballons mit Pergamentpapier beklebt und Ideen zur Gestaltung entwickelt, alle weiteren Arbeiten waren in den häuslichen Bereich verlegt worden.

Am Freitagnachmittag brachten die Teilnehmer ihre Kunstwerke mit und begannen mit den Vorbereitungsarbeiten. Da war es gut, dass viele Mitglieder, die keine Zeit zum Basteln hatten, als Helfer beim Schmücken der Boote und Anzünden der Kerzen am Steg halfen. Die Boote der Ruder-Riege, der Vierer FELIX KRULL, der Dreier LOON und der Zweier FALKE, ruderten unter den wachsamen Augen der Wasserschutzpolizei unter der Wipperbrücke entlang, um sich der Jury zu präsentieren. Diese bewertete die Helligkeit des Bootes, Zahl und Originalität der selbst gebastelten Laternen und den Gesamteindruck. Nach dem Abschmücken der Boote gab es Würstchen, Waffeln und Tee zur Stärkung und zur Überbrückung der Wartezeit, bis die Jury die Ergebnisse verkündete.

Der FALKE mit Lampionschmuck

Während die Mannschaften von LOON und FALKE sich auf Laternenschmuck beschränkt hatten, zeichnete sich der FELIX KRULL nicht nur durch lustige „Monsterlampions“, sondern auch durch Knicklichter an den Auslegern und viele Luftballons im Bug aus. Aus Sicherheitsgründen musste die Mannschaft auf das Hissen eines großen Segels verzichten, trotzdem belegten Hanna O., Lina C., Bente P., Simon W. und Henning H. Platz 1 vor der Katharineum-Ruderriege und der Johanneum RR. Als Preis gab es einen Akku mit Ladegerät, um in Zukunft selbst das nachts vorgeschriebene weiße „Rundumlicht“ mit Strom versorgen zu können und nicht auf die Hilfe der LRG angewiesen zu sein, und reichlich Schaumküsse für die Mannschaft.



Der FALKE 

Maja Blechschmidt und Christine Humbert
10.11.2011

Fotos © : Dietrich Krebs und Maja Blechschmidt
 
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