Studienfahrt nach Israel

Israel hat im Nahen Osten eine Schlüsselstellung für die Entwicklung und für den Frieden der Region. Die historischen Verhältnisse hier sind oft verworren und aus der Ferne schwer vorstellbar. Die Verknüpfung Israels aus der deutschen Geschichte des Nationalsozialismus heraus ist bekannt. Das Leid der palästinensischen Bevölkerung im Gaza-Streifen bestimmt die momentanen Fernsehbilder, das Leid der israelischen Grenzorte zum Gaza weniger – hier gibt es täglich Raketeneinschläge.



In Zusammenarbeit mit vier Gymnasien (Thomas-Mann-Schule, Ernestinen-Schule, Katharineum, Leibniz-Gymnasium Bad Schwartau) unternimmt eine Schülergruppe eine Studienfahrt vom 20.02. bis zum 01.03.2008 nach Israel und Palästina.



Schwerpunkte der Fahrt werden Treffen und Kontakte mit Überlebenden des Holocaust sein (Esther Carlebach, Kibbuz-Angehörige), Einblicke in die politische Situation (Bürgermeister von Jerusalem, Vertreterin der ständigen Vertretung der Bundesrepublik in Ramallah, Treffen mit Palästinensern in den Westbanks), Treffen mit Schülern einer israelischen und einer palästinensischen Schule, Kennenlernen der religiösen Situation (Jerusalem als zentrale Stätte des Judentums, des Islams und des Christentums), Besuch eines Synagogen-Gottesdienstes, Yad-Vashems, der Klagemauer, der Grabeskirche, der historischen Orte seit 2000 Jahren und vieles mehr.



Die Fahrt steht unter der Schirmherrschaft des ehemaligen Lübecker Stadtpräsidenten. Unterstützt wird die Reise von mehreren Stiftungen. Und von den Eltern der Teilnehmenden.

Wir erhoffen uns gefüllte Tage.

Michael Leberke
30.01.2008




Fotos: © Michael Leberke

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