Das Schulprogramm in der Fassung vom 25.Februar 2002 (siehe unten)
 wurde im Jahr 2005 evaluiert.


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Schulprogramm 1. Ausgabe  2002
Vorwort Struktur und Darstellung Ausdruck und Werk der Schulgemeinschaft
Arbeitskreis
Fächerübergreifendes Lernen
Arbeitskreis
Basisfähigkeiten zur PC-Nutzung
Arbeitskreis
Liegenschaften
 Leitbild




Lernort Gymnasium
  Leistungsorientierung
Schule als Gemeinschaft Ort der kulturellen Vielfalt Schule als Organisation
Erziehungsziele  Kern: Fachunterricht Schule im öffentlichen Raum
Vorwort

Schulprogramme schließen ein Leitbild ein, in dem Grundideen formuliert werden. An ihnen will sich die Schule ausrichten, nach innen  wie nach außen.
Auffällig ist ihr ideeller Charakter, sie beschreiben eine Vision.

Die Realisierung dieses Idealbilds wird mit Hilfe des Schulprogramms angestrebt. Dazu werden die grundlegenden Aspekte erläutert und mit der Darstellung der Realitäten schulischer Wirklichkeit konkretisiert. Diese Realitäten beschreiben  bereits vorhandene Tatbestände sowie Wünschenswertes.

War das bisherige Profil der Schule das Ergebnis eines zumeist additiv strukturierten Wachstumsprozesses, so drückt das Schulprogramm demgegenüber eine ganzheitliche Konzeption aus. Seine Bestandteile sind in einem reflektierten Prozess aller am Schulleben Beteiligten als Konsens ermittelt worden. Die im Schulprogramm formulierten Schwerpunkte sollen richtungsweisend für die weitere Entfaltung der Schule sein.

Der hier dreifach charakterisierten  ideellen Seite des Schulprogramms steht die Praxis gegenüber.
Schulische Praxis wird durch viele Determinanten bestimmt.
Leitend für das  verantwortliche Handeln sind die Vorgaben des Kultusministeriums. Dazu gehören neben den gesetzlichen Regelungen zu Unterricht und Schulleben die Bereitstellung von Lehrkräften und die Festlegung von deren Arbeitsbedingungen.
Wesentlich sind weiterhin die Arbeitsbedingungen, die durch den Schulträger geschaffen werden. Die Ausstattung der Schulen von den Räumlichkeiten bis zum Lehrmaterial prägt die Handlungsmöglichkeiten von Lehrenden und Lernenden.

Die weitgehend aus politischen Prioritäten sowie aus dem Sparzwang von Landesregierung und Kommunen herrührende Erhöhung und Verdichtung der Arbeitsbelastung der Lehrkräfte steht in diametralem Gegensatz zu der Erwartung der gleichen Organe. Danach sollen die Lehrkräfte die Qualität von Ausbildung und Erziehung steigern, ihre eigene Berufszufriedenheit erhöhen und Sachmittel zunehmend durch Eigenaktivitäten bereitstellen.

Der optimistische Tonfall, in dem Schulprogramme vorgestellt werden, überdeckt diese Gegebenheiten.
Von Seiten des Kultusministeriums besteht insofern Einsicht in die Problemlage, als auf der Ebene der praktischen Realisierung neuer Vorhaben Vorsicht angeraten wird. „Weniger ist mehr“ heißt es in amtlicher Verlautbarung, die Umsetzung solle sich auf jeweils ein bis zwei Vorhaben beschränken.

Die Vision des Leitbilds wird uns also anspornen, unsere Schulwirklichkeit ihr anzugleichen - aber schrittweise und damit in Zeiträumen, die den sparsamen Möglichkeiten angepasst sind.


Struktur und Darstellung des Schulprogramms

Die Struktur

Unser Schulprogramm gliedert sich in fünf Ebenen.

Ein strukturiertes Leitbild vermittelt den Zusammenhang der grundlegenden Aspekte,  die wir in unserer Schulwirklichkeit unterscheiden.

In einer inhaltlichen Beschreibung der grundlegenden  Aspekte werden die Leitgedanken unseres Programms  hervorgehoben.

Es folgt eine Erläuterung dieser Gesichtspunkte, aus der die spezifischen Schwerpunktsetzungen  an unserer Schule ersichtlich werden.

Auf der Ebene der Realisierung wird veranschaulicht, wie die zuvor  erläuterten Gesichtspunkte verwirklicht werden.

Schließlich wird eine Auswahl aus dem Bereich der Verwirklichung getroffen und auf der Ebene der Arbeitvorhaben präsentiert.
Diese sind mit zeitlichen Vorgaben, verantwortlichen Personen und Evaluationsinstrumenten ausgestattet.
 

Die Darstellung

Nach einem  strukturellen Überblick über die grundlegenden Aspekte
werden die einzelnen Gesichtspunkte auf je einem Blatt erläutert und in ihrer Realisierung  dargelegt. Ein Logo zeigt den systemischen Ort im Leitbild.
Anschließend werden drei Arbeitsvorhaben  beschrieben.

Den Schluß des Textes bildet ein Rückblick auf die bisherige Schulprogrammarbeit an der Thomas-Mann-Schule.

Zeitrahmen und Evaluation

Das gesamte Schulprogramm wird nach Inhalt und Struktur alle drei Jahre evaluiert.
Dazu wird spätestens nach je zwei Jahren ein Verfahren festgelegt und durchgeführt. 
Die Ergebnisse werden im 3. Jahr in der Schulkonferenz vorgelegt und diskutiert.



 
 

Leitbild der Thomas-Mann-Schule
Beschreibung der grundlegenden Aspekte


leer
Lernort Gymnasium

Wir verstehen unser Gymnasium als Lerngemeinschaft mit hohen Anforderungen.Heranwachsende lernen hierauf dem Weg  zu Studium und Beruf, Selbstbestimmung mit sozialer Verantwortung zu verbinden

leer
leer
Leistungsorientierung

Wir arbeiten leistungsorientiert. Eigenverantwortung und Zuverlässigkeit und Engagement gehören zu unserer Leistungsbereitschaft

leer
Schule als Gemeinschaft

An unserer Schule gestaltenLehrerInnen, SchülerInnen und Eltern gemeinsam ein vielfältiges, vertrauensvolles Miteinander.Wir üben im Umgang miteinander Respekt, Höflichkeit, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Toleranz.

Ort der kulturellen Vielfalt

Wir verstehen unsere Schule als Ort der Vielfalt. Ein ausgewogenes Unterrichtsangebot und ein breitgefächertes Feld außerunterrichtlicher Aktivitäten können die individuellen Möglichkeiten und Interessen von Lernenden und Lehrenden fördern.

Schule als Organisation

An unserer Schule sind zufriedenstellende Lern- und Arbeitsbedingungen für SchülerInnen und LehrerInneneine wesentliche Voraussetzungfür ein gelungenes Schulleben.Das gilt auch für die Arbeit von Schulsekretärinnen, Hausmeister und Reinigungspersonal, denn sie   tragen dazu bei, dass das Schulleben reibungslos verläuft

Erziehungsziele

Wir fördern eine Persönlichkeitsbildung,die dem Einzelnen einen bewußten und verantwortlichen Umgangmit sich selbst, mit der Mitwelt und der Umwelt ermöglicht.

Kern: Fachunterricht

Wir verstehen unseren Unterricht im wesentlichen als Fachunterricht unter  wissenschaftspropädeutischem Anspruch. Dabei verbinden wir die Fachorientierung mit Aspekten fächerübergreifenden und projektorientierten Lernens

Schule im öffentlichen Raum

Als Europaschule sind wir
in besonderem Maße bereit, in vielfältigen Austausch zu treten mit Personen und Institutionen außerhalb unserer Schule.Offenheit für das eigene Umfeld und Aneignung der europäischen Dimension unserer Lebenswirklichkeit vermitteln den Jugendlichen eine realitätsbezogene Grundlage für den Weg ins Leben.


 
 
ORT DER KULTURELLEN VIELFALT
Grundlegende Aspekte
     Wir verstehen unsere Schule als Ort der Vielfalt.
Ein ausgewogenes Unterrichtsangebot und ein breitgefächertes Feld außerunterrichtlicher Aktivitäten können die individuellen Möglichkeiten und Interessen von Lernenden und Lehrenden fördern.

Erläuterung
     Ausgewogenheit und Differenzierung sollen einerseits für alle eine verbindliche Allgemeinbildung in der erforderlichen Breite sicherstellen, andererseits dem Einzelnen ermöglichen, persönliche Schwerpunkte und ein individuelles Leistungsprofil zu entwickeln.
Vielfalt bedarf besonderer Koordination und Organisation; sie bedarf auch, soll sie im Einzelnen ergiebig wirksam werden, zahlreicher Vernetzungen.

Realisierung
     Sichtbarster Ausdruck der Breite schulischen Lernens ist der Fächerkanon und das daraus resultierende Unterrichtsangebot einschließlich der Vielfalt der jeweiligen methodisch-didaktischen Gestaltungen.

     Bereichert wird dieser Kern durch ein Spektrum außerunterrichtlicher Aktivitäten, das Angebote aus unterschiedlichen Bereichen für alle Jahrgangsstufen bereithält.

     Solche Angebote sind in erster Linie Arbeitsgemeinschaften aus den Bereichen Sport, Musik, Theater, Kunst, Naturwissenschaften und Technik.

     Von besonderer Bedeutung sind die institutionalisierten Projekte ( MUNOL, Wahlprojekt, Comenius, Nachbarschaftsprojekte) sowie die Medienteams (Schulzeitung, Homepage, PC-Betreuung), die in einem hohen Maße schülerzentriert sind und Vernetzungen unterschiedlicher Kompetenzen erfordern. Wegen ihrer Produktorientierung fördern sie in besonderer Weise Einsatzbereitschaft, Verantwortungsgefühl und Teamfähigkeit.

     Weitere Aktivitäten, die besonderen Einsatz erfordern und Talente herausfordern, sind Wettbewerbe (Sprachwettbewerbe, Geschichtswettbewerbe, mathematische und künstlerische Wettbewerbe, Join Multimedia, Schule macht Zukunft, Sportwettbewerbe) sowie Schulveranstaltungen ( Musikabend Individuell, The Music Show, Weihnachtsbasar, Schulfeste).
 


 
KERN: FACHUNTERRICHT

Grundlegende Aspekte
    Wir verstehen unseren Unterricht im wesentlichen als Fachunterricht unter wissenschaftspropädeutischem Anspruch.
Dabei verbinden wir die Fachorientierung mit Aspekten fächerübergreifenden und projektorientierten Lernens.

Erläuterung 
     Der Fachunterricht aller Klassenstufen trägt durch Berücksichtigung sämtlicher Kompetenzbereiche und wegen seiner wissenschaftlichen Orientierung zu einer vertieften und vertiefenden Allgemeinbildung bei.

Integrale Bestandteile des Fachunterrichts, die zu einer Kultur des Lernen-Lernens führen,
sind methodische Durchdringung, die fächerübergreifende  Vernetzung und die Einbindung in handlungs- und projektorientierte Konzepte.

Die dazu erforderlichen Lehr- und Lernformen sowie zugehörige Organisationsmuster müssen stetig reflektiert und weiterentwickelt werden.

Realisierung
    Grundlage ist ein ausgewogenes Unterrichtsangebot, das weitgehend durch Stundentafeln vorgegeben ist. In der Studienstufe drückt sich dies auch in einem differenzierten  Leistungskursangebot aus, das nach Möglichkeit sämtliche Fachgruppen und Aufgabenfelder berücksichtigt.

     Eine besondere Möglichkeit ist der bilinguale Unterricht, der das sprachliche Profil der Unter- und Mittelstufe prägt, fächerübergreifende Aspekte verknüpft und der europäischen Dimension des Lernens Rechnung trägt. Dazu tragen auch die vielfältigen Austauschprogramme bei, die die Schule anbietet bzw. unterstützt.

     In den Naturwissenschaften wird großer Wert auf die Berücksichtigung ökologischer Aspekte gelegt. Dazu trägt auch die praktische Arbeit in den vielfältig vorhandenen Biotopen bei, die das Bild der Schule prägen. Breite Auswahlmöglichkeiten in der Oberstufe ergänzen diesen Schwerpunkt.

     Die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer begleiten die Betriebs- und Wirtschaftspraktika und bereiten die Schülerinnen und Schüler auf die Studien- und Berufswahl vor.

     Die instrumentellen und personellen Bedingungen der Schule ermöglichen die Vermittlung vielfältiger Medienkompetenz, auch und gerade im Hinblick auf Informations- und Kommunikationstechnik. Die hier vorhandenen Ansätze müssen weiterentwickelt und in ein Gesamtkonzept eingebracht werden.

     Vergleichbares gilt auch für fächerübergreifendes und projektorientiertes Lernen, für das Ansätze und Beispiele unterrichtlicher und außerunterrichtlicher Art vorliegen, aber die kollegiale Abstimmung und die Erarbeitung eines Rahmenkonzepts noch ausstehen.
 


 
SCHULE ALS GEMEINSCHAFT
Grundlegende Aspekte
   An unserer Schule gestalten LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern gemeinsam
ein vielfältiges, vertrauensvolles Miteinander.
Wir üben im Umgang miteinander Respekt, Höflichkeit, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Toleranz.

Erläuterung
      Das Miteinander-Reden ist Grundlage für alle Lernpropzesse und fördert die konstruktive Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern.
Verständigung und Vertrauen sind die Basis zur Bewältigung  von Konflikten .
In gemeinsamer Gestaltung des schulischen Lebens werden grundlegende Erfahrungen von Zugehörigkeit und Wertschätzung zur Basis der positiven Identifikation mit unserer Schule.
Zusammen errungene Erfolge stärken die Lebensfreude.

     Die Darstellung nach außen dokumentiert unsere Gemeinschaft. Zugehörigkeit zur Thomas-Mann-Schule  soll als positiver Wert erfahren werden und verpflichtet zu entsprechendem Verhalten.

Realisierung
     Zusammenarbeit der Lehrerschaft mit Eltern und Schülern insbesondere in Gremien

  • Elternsprechtage
  • Pädagogische Konferenzen (5.,7. und 9. Klasse), Schulkonferenzen, Fachkonferenzen
  • Gesprächskreise (Frühgeborenenförderung , Hochbegabtenförderung, Vorträge)
  • Regelmäßige Treffen der Schulleitung mit dem Elternbeirat sowie mit der SV-Vertretung
  • Sitzungen  des Elternbeirats zur Kulturmark
  • Zusammenarbeit beim Schüleraustausch
  • gemeinsame Feiern von Eltern und Lehrkräften
  • gegenseitige Unterstützung bei Fortbildungen
  • Zusammenarbeit in der Schulprogrammfortschreibung und -realisierung
  • Mediation: Schüler als Konfliktschlichter
  • Klassenlehrerstunde ( 5. und 7. Klasse)


Veranstaltungen der Schulgemeinschaft

  • Projektwochen, Schulfeste, Weihnachtsbasar
  • Sextanerinformationsveranstaltungen
  • Abiturientenentlassungsfeier
  • klassenübergreifende Projekttage (ältere und jüngere Schüler arbeiten zusammen)
Gemeinschaftserlebnisse darüber hinaus
  • Wandertage, Exkursionen, Klassenfahrten ( 5.,7.,9. Und 12. Jahrgangsstufe)
  • Austauschprogramme
  • Staffeltage, Sportturniere
  • Sextanerempfang, Klassenfeste
  • Künstlerische Darbietungen verschiedener Art (AGs, SV-Veranstaltungen), The Music-Show
  • SV-Veranstaltungen für verschiedene Gruppen ( Wanderungen, Patenprogramme, Jahrgangsfeste)
Zusammenarbeit  in Vereinen
  • Verein der Freunde und Ehemaligen (Schulverein)/Ehemaligentreffen/ Aufbau einer Ehemaligenkartei
  • Förderverein Thomas-Mann-Forum e.V.

 
ERZIEHUNGSZIELE

Grundlegende Aspekte
   Wir fördern eine Persönlichkeitsbildung,
die dem Einzelnen einen bewußten und verantwortlichen Umgang mit sich selbst, der Mitwelt und der Umwelt ermöglicht.

Erläuterung
     Die drei Aspekte der Persönlichkeitsbildung stehen in engem Zusammenhang.
Der Jugendliche soll seine Identität stärken, um eigene Interessen wahrnehmen und darstellen zu können. 

  Er soll befähigt werden, für sich selbst einzustehen und auch eigene Fehler zu verantworten.
Dadurch erwirbt er die Kraft, Versuchungen  abzuweisen, Mobbing und Gewalt auch anderen gegenüber  entgegenzutreten und  die Dinge, mit denen er umgeht, zu schonen.

Realisierung

Erziehung zur Verantwortung insbesondere sich selbst gegenüber wird realisiert durch

  • die Entwicklung einer feed-back-Kultur
  • selbstverantwortliches Lernen in Projekten
  • Lernen außerhalb der Schule ( z.B.Praktika, Austausch)
  • Unterstützungsangebote der Schule durch Suchtprävention, Beratungsangebote


Verantwortung dem Mitmenschen gegenüber wird gelernt durch

  • Schulung in Lions Quest-Programmen; Aufbau und Übung von Zivilcourage
  • Mediation
  • Patenschaften
  • Klassen- und Schulsprecheraufgaben
  • Feste Projekttage zu Themen wie Gewaltprävention, Sucht, Mobbing in 7. und 8.Klassen
  • Aufbau eines Schülersanitätsdienstes


Verantwortung gegenüber der demokratischen Gesellschaft kann geübt werden in

  • der SV-Arbeit
  • der Mitwirkung in Schulgremien
  • ·Projekten wie THIMUN und MUNOL, Wahlprojekten, Comenius-Projekten


Verantwortung der Umwelt gegenüber wird gelernt

  • durch pfleglichen Umgang mit  Büchern und Schuleinrichtung
  • durch Unterstützung  des Energiesparens und der Müllvermeidung
  • durch aktives Gestalten einer schönen Umwelt ( Klassenraumverschönerung, Innenhof...)

 
SCHULE ALS ORGANISATION

Grundlegende Aspekte
     An unserer Schule sind zufriedenstellende Lern- und Arbeitsbedingungen für SchülerInnen und LehrerInnen eine wesentliche Voraussetzung für ein gelungenes Schulleben.
Das gilt auch für die Arbeit von Schulsekretärinnen, Hausmeister und Reinigungspersonal, denn sie trage dazu bei, dass das Schulleben reibungslos verläuft.

Erläuterungen
   Eine optimale Schulorganisation ist die Grundlage für alle Lernprozesse und fördert die konstruktive Zusammenarbeit von Lehrkräften, Schülern und Eltern.

Realisierung
     Elementar bei der Optimierung der Organisationsstrukturen ist die Aufteilung der Zeit. Dabei sind zu berücksichtigen

  • Unterrichtsorganisation: Stundenlänge, Blockstunden, Klingeln, Platz für Arbeitsgemeinschaften
  • Stundenpläne: Optimierung für alle Fachbereiche; Raumbelegung
  • Klausuren und Klassenarbeiten
  • Projekte innerhalb von Unterricht, auch fächerübergreifend
  • Positionierung von Fahrten, Wandertagen und Projekttagen in Sek II, Praktika, MUNOL, Sport- und AG-Veranstaltungen
  • Planung des Gesamtschuljahres unter Berücksichtigung obiger Aspekte


      Wichtig ist ebenso die Informationsvermittlung. Aspekte dazu sind:

  • der Elternbrief
  • Wege zu weiterer Transparenz aller Vorgänge in der Schule: Anschlagtafeln, Mitteilungsbuch und diverse Ordner; offene Terminplanung, Jahresüberblick
  • interne und externe PR-Arbeit durch Schaukästen, Schulzeitung, Presse, OK , persönliche Auftritte
  • Medien und Stellwände für Ausstellungen


     Die sächliche Ausstattung kann die Arbeit erheblich erleichtern:

  • Bereitstellung von Stillarbeitsräumen
  • Funktionale Ausrüstung von Klassenräumen und Fachräumen
  • Equipment für öffentliche Veranstaltungen
  • Ausrüstung der Sporthalle für größere Veranstaltungen
  • Optimierung des MZR für weitere Nutzungsmöglichkeiten ( Cafeteria)
  • Gestaltung des Schulhofs zur besseren Erholung
  • Technische Mittel zur Entlastung von Verwaltungsarbeit
  • Bereitstellung von Lehrerarbeitsplätzen zur besseren Zeitnutzung


Die Gestaltung des räumlichen Umfelds nach ästhetischen Gesichtspunkten trägt zur Klimapflege bei:

  • Ordnung in allen Räumen: Fachräume, Klassenräume, Aufenthaltsräume, Flure, Toilettenräume
  • Gestaltung der Räume: Eingangsbereich, Innenhof, Europahalle, MZR, Schulhöfe, Flure
  • Gestaltung des Sekretariats
  • Gestaltung der Lehrerzimmer

 
SCHULE IM ÖFFENTLICHEN RAUM

Grundlegende Aspekte

    Als Europaschule sind wir in besonderem Maße bereit, in vielfältigen Austausch zu treten mit Personen und Institutionen unseres Umfelds.
     Dazu gehört neben dem lokalen und regionalen Bezug die Betonung der europäischen Perspektive. Offenheit für das eigene Umfeld und Aneignung der europäischen Dimension unserer Lebenswirklichkeit vermitteln den Jugendlichen eine realitätsbezogene Grundlage für den Weg ins Leben.

Erläuterung
     Schulische Bildung und Erziehung  sind Teil der gesellschaftlichen Wirklichkeit.
Der gestaltete Umgang mit diesem Umfeld vermittelt klare Orientierung und Entscheidungshilfen.
Wir wollen durch die Betonung der europäischen Dimension im Bereich des theoretischen und praktischen Lernens die Perspektiven unserer Heranwachsenden erweitern, ihre Chancen erfolgreicher Lebensgestaltung erhöhen.

Realisierung
     Reflektierter Umgang mit dem lokalen und regionalen Umfeld wird ermöglicht durch

  • Kennenlernen der beruflichen Wirklichkeit in Betriebs- und Wirtschaftspraktika
  • Exkursionen, Einladungen
  • Projekte (Comenius, Wahlprojekt, Projektunterricht, Projekte im VU)
  • Zusammenarbeit mit Institutionen (Spielplatzprojekt, Aulaprojekt, Sponsoring, Sanierung)
  • Offene Schule, kulturelle Angebote


    Die europäische Dimension des Lernen wird realisiert durch

  • das Erlernen moderner Fremdsprachen, durch bilingualen Unterricht
  • vielfältige Austauschangebote
  • Projektarbeit mit ausländischen Schulen ( Comenius)
  • Kongresse mit ausländischen Teilnehmern (MUNOL)
  • Besuche ausländischer Lehrer- und Schülergruppen
  • Einzelaufenthalte ausländischer Schüler an der TMS und unserer Schüler im Ausland
  • Zusammenarbeit m mit anderen Europaschulen (Verein, Kongresse, Fortbildung)
  • Kommunikation via Internet
  • schulinternes Curriculum zur europäischen Dimension des Lernens


     Die  Schule soll in der Öffentlichkeit klares Profil zeigen

  • durch einheitliches Auftreten bei sportlichen Anlässen
  • durch einheitliche Aufmachung ihres Schriftverkehrs und ihre Dokumente
  • durch  einheitliche Präsentation ihrer Mittel zur Selbstdarstellung
  • durch offenen Umgang mit den Medien

ARBEITSVORHABEN
 
 

Arbeitskreis „Fächerübergreifendes Lernen“

Aufgabe

Entwicklung eines schuleigenen Konzeptes zum fächerübergreifenden Unterricht in der Sekundarstufe I

Grundlage:

Lehrpläne für die Sekundarstufe I; insbesondere darin der Abschnitt 1.3.3, in dem diese Aufgabe beschrieben wird

Verfahren:

1  Die Fachschaften tagen in der zweiten Hälfte des Schuljahres 2001/2002 zu diesem Gegenstand und sammeln Beispiele und Anregungen ( möglichst mit Materialien bzw. Quellenhinweisen) für fächerübergreifendes Arbeiten in der Sekundarstufe I.

2  Der Arbeitskreis bündelt diese Anregungen und erstellt daraus einen nach Klassenstufen sortierten Katalog, der dem Kollegium zur Einsichtnahme zur Verfügung steht.

3  Für die kommenden beiden Schuljahre stellen Absprachen auf pädagogischen Konferenzen bzw. Klassenkonferenzen oder innerhalb der Lehrerschaft einer Klasse sicher, dass pro Klasse im Zeitraum von zwei Jahren mindestens ein fächerübergreifendes Arbeitsvorhaben durchgeführt wird.

4  Der Arbeitskreis sammelt die Dokumentationen solcher Unterrichtseinheiten und erweitert von daher den unter 2 benannten Katalog. Er wertet die zugehörigen Erfahrungsberichte der beteiligten Lehrkräfte aus und erarbeitet auf dieser Grundlage ein Rahmenkonzept, das Formen, Umfang und Organisation des fächerübergreifenden Unterrichtes näher bestimmt.

5  Die Lehrerkonferenz bzw. die Schulkonferenz beraten und beschließen dieses Konzept im Rahmen ihrer jeweiligen Zuständigkeiten.
 
 

Arbeitskreis „Basisfähigkeiten zur PC-Nutzung“

Aufgabe:
Entwicklung eines schulinternen Curriculums zur informations- und kommunikationstechnischen Grundbildung für die Sekundarstufe I

Grundlagen:
1.  Runderlass des Ministeriums vom Oktober 1997
2.  Lehrpläne für die Sekundarstufe I

Themenfelder:
1.  Computerhandhabung
2.  Typische Anwendungen
3.  Algorithmische Beschreibung von Problemlösungen
4.  Verantwortlicher Umgang mit Daten
5.  Wirtschaftliche und soziale Folgen der Informationstechnologie

Verfahren:
1.    Die Fachschaften tagen zu diesem Gegenstand und legen bis Mai 2002 Materialien zu folgenden Fragen vor:

  • Welche Kompetenzen im Umgang mit dem Computer sind für unseren Fachunterricht in welcher Klassenstufe wünschenswert bzw. erforderlich?
  • Welche dieser Kompetenzen können durch Bausteine unseres Faches (welcher Art in welcher Klassenstufe) angelegt, erweitert bzw. gefestigt werden?
  • Welchen Beitrag kann unser Fach zu einem fächerübergreifenden Schwerpunktprojekt in der 8.Klasse leisten?
  • Sie benennen interessierte Kollegen für den Arbeitskreis .


2. Der Arbeitskreis erarbeitet auf der Grundlage der Fachschaftsbeiträge ein Curriculum im Sinne eines Minimalkatalogs, der die zu erwerbenden Kompetenzen bündelt und für den Erwerb und die Festigung fachgruppen- und klassenstufenspezifische Unterrichtseinheiten zuordnet, die teilweise verbindlich, teilweise optional sind.

3.  Die Lehrerkonferenz stimmt der Erprobung dieser Entwurffassung im Schuljahr 2002/03 zu.

4.   Die Erprobung im Schuljahr 2002/2003: Zu Beginn legen die pädagogischen Konferenzen in 5,7, und 9 bzw. die Klassenkonferenzen in 6, 8, und 10 ( oder Absprachen in den Klassenkollegien) fest, in welcher Weise die  betreffenden Bausteine realisiert werden sollen. 
Spätestens zum Ende des Schuljahrs ist über Art und Umfang, Erfolg und Misserfolg nach Möglichkeit mit zugehörigen Materialien schriftlich zu berichten.

5.  Der Arbeitskreis überarbeitet das Curriculum unter Berücksichtigung der Erfahrungsberichte und schlägt eine Neufassung für das Schuljahr 2003/04 vor. Diese Neufassung sollte möglichst eine Feinerarbeitung der Lernziele sowie Muster und Materialien enthalten. Sie sollte auch Fragen nach geeigneten Lernzielkontrollen bzw. Kompetenznachweisen bearbeiten.
 
 

Arbeitskreis Liegenschaften

Aufgabe:

Grundstück und Gebäude der Thomas-Mann-Schule sollen optimal genutzt werden. Das schließt Pflege und Instandhaltung sowie Erweiterung und ggf. Änderung von Nutzungsmöglichkeiten ein.
 

Bedingungen, Arbeitsbasis:

Für den genannten Bereich ist im allgemeinen der Schulträger zuständig. Die chronische Finanznot der Hansestadt Lübeck hat zur Folge, dass nur zwingende Sanierungen  erfolgen können.
Die TMS hat gute Erfahrungen mit eigener Initiative und kann auf diesem Wege weitere Verbesserungen erreichen.
Bei Umbaumaßnahmen hilft die Stadt, für Renovierungen stellt sie einen kleinen finanziellen Zuschuss zur Verfügung.
 

Themenfelder:

· Pflege des Innenhofes
· Pflege des Biotops
· Sauberkeit der Toiletten
· Gestaltung der Hallen und Flure
· Gestaltung der Schulhöfe
· Renovierung, Nutzungskonzept für den MZR/ Cafeteria
 

Verfahren:

Ein Arbeitskreis aus Eltern, Lehrkräften und Schülern wird gebildet. Er entwickelt ein Arbeitsprogramm. Zusammentritt im Frühjahr 2002

Für die Pflege des Innenhofs wurde auf der Schulkonferenz am 25. Februar 2002 bereits ein Konzept vorgelegt und installiert. Frau Jebens-Ibs, die es entworfen hat, übernimmt die Koordination.

Spätestens im Herbst 2003 wird das Konzept auf seine Funktionstüchtigkeit überprüft und ggf. geändert. (Bericht in der Schulkonferenz)
 
 

Das Schulprogramm-
Ausdruck und Werk der Schulgemeinschaft






Gelingende Schulprogrammentwicklung ist ein Prozess, in dem Theorie und Praxis  in intensiver Wechselbeziehung  einander voranbringen.
Dieser Anforderung entsprach die Arbeit am Schulprogramm an der Thomas-Mann-Schule. Während einerseits seit 1998 der Vorgang der Programmerstellung sich  entfaltete, wurden andererseits auf der praktischen Ebene zielgerichtet  einzelne Bausteine zusammengetragen und viele Projekte realisiert, die auf der Liste dessen standen, was als dringend erforderlich für gedeihliche Weiterentwicklung angesehen wurde.
Beide Ebenen  wirkten auf einander ein. Der Impetus, die Texterstellung zu befördern,  gewann  seine Kraft aus den Erfolgen auf der Ebene des Alltags.

Beide Ebenen werden hier getrennt dargestellt, um die Übersichtlichkeit zu wahren.
Die Auseinandersetzung mit dem Schulprogramm begann an der TMS sofort nach dem Dienstantritt der neuen Schulleiterin. Da zu diesem Zeitpunkt die Verpflichtung der Schulen,  ein Schulprogramm zu erstellen, bereits bestand und das Bildungsministerium ein Pilotprojekt dazu aufgelegt hatte, in dem die Teilnahme auch mit Beratung und  einigen Anrechnungsstunden  ausgestattet werden sollte, wurde  die Beteiligung in der Lehrerkonferenz diskutiert. Vorbehaltlich einer Schlussabstimmung nach einem SCHILF-Tag stimmte die Lehrerschaft einer Anmeldung zu.
Die Schulleiterin nahm zusammen mit dem Leiter der Mittelstufe an der Gründungskonferenz zum Pilotprojekt teil.
Dort lernten sie Herrn Prof. Wichmann als kompetenten Schulentwickler kennen und konnten ihn als Leiter für den SCHILF-Tag gewinnen. Die Kosten dafür wurden privat aufgebracht.
Die Fortbildung wurde ein voller Erfolg. Die Lehrkräfte erarbeiteten das Profil der Schule und formulierten  Entwicklungsrichtungen.
Bei der Schlussabstimmung  über die Teilnahme am Pilotprojekt allerdings ergab sich mit einer Stimme Mehrheit eine Ablehnung - wegen der inzwischen angeordneten Erhöhung der Arbeitszeit seitens der Regierung.

Im folgenden Jahr  entwickelte eine Gruppe von Lehrerinnen und Lehrern einen Fragebogen zur Erhebung  der Problemlage unter der Lehrerschaft. Er enthielt auch einen Teil zur Beurteilung der Arbeit der Schulleiterin. Die Auswertung ergab weitere Aufschlüsse über  Befindlichkeit und Zukunftsperspektiven im Kollegium.
Des weiteren erarbeitete ein Lehrer mit einem Methodikkurs eine Befragung der gesamten Schülerschaft, so dass auch deren Urteile und Wünsche vorlagen.
Die Eltern gründeten eine Arbeitsgruppe und erstellten Leitsätze mit Beschreibungen von Ist- und Soll-Zustand  zu verschiedenen Aspekten des schulischen Lebens. Sie haben ein Jahr hindurch engagiert daran gearbeitet.

Damit lagen Beiträge von allen drei Gruppen vor, die nun zu einem Programm zusammengeführt werden konnten.
Die Schulleiterin sowie ein Mitglied des Kollegiums nahmen an der Abschlussveranstaltung der Schulen teil, die im Pilotprojekt gearbeitet hatten. Die erneute Begegnung mit Herrn Prof. Wichmann führte zu einer praktischen Zusammenarbeit für eine Publikation, von der unten die Rede ist. Im übrigen  konnten wir wahrnehmen, dass der Stand der Dinge bei uns  sich messen konnte mit dem, was an Pilotschulen erreicht worden war.

In einer neuen Arbeitsgruppe traten nun  Lehrkräfte, Eltern und Vertreter der Schülerschaft zusammen. Nach einem von Seiten der Lehrerschaft  vorgelegten Grundkonzept wurden die Ergebnisse in eine Textfassung integriert.
Schließlich wurden Arbeitsvorhaben formuliert, die vorrangig aufgegriffen werden sollten.
Nach einer redaktionellen Überarbeitung wurde diese Fassung im Dezember 2001 den Lehrkräften, der Elternschaft und der Schülerschaft übergeben.
Auf einem SCHILF-Tag am 28. Januar 2002 setzte sich die Lehrerschaft mit diesem Entwurf auseinander.
Auch die Eltern sowie die Schülervertretung diskutierten das Papier.

Nach einer redaktionellen Überarbeitung wurde das Schulprogramm auf der Schulkonferenz vom 25. Februar 2002 verabschiedet.
Zeitgleich mit diesem Prozess  wurde die Profilschärfung und die zielorientierte  Realisierung von Vorhaben betrieben, deren Zugehörigkeit zu einem Schulprogramm früh erkennbar war.
Als eines der dringenden Erfordernisse erschien der Schulleiterin die Verbesserung der Kommunikation  auf allen Ebenen. Dazu wurden eine Reihe von Instrumenten installiert, zu denen auch ein dreimal im Jahr erscheinender Elternbrief gehört. Darin informiert  die Schulleitung die Elternschaft über alle wichtigen Ereignisse des schulischen Lebens;  Eltern, Lehrkräfte und Schülerschaft können  dieses Medium  ebenfalls nutzen. Die innere Integration durch solche Teilhabe ist ein Fundament des Schullebens.

Als ein Ergebnis des 1. SCHILF-Tags  entstand ein Arbeitskreis, der ein Faltblatt zur Darstellung unserer Schule  erstellt hat. Dabei  war die Verständigung darüber, was wesentlich für unser Profil ist, was unser Selbstverständnis ausmacht, ein wichtiger Baustein für die weitere Schulprogrammarbeit.
Des weiteren hat eine Gruppe von Lehrkräften an einem Schullogo gearbeitet, bei dessen endgültiger Fassung die Hilfe eines Fachmanns in Anspruch genommen wurde. Auch hierfür mussten Kosten privat aufgebracht werden.

In verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen hat die Schule sich durch Auswahl der Programmschwerpunkte immer deutlicher mit einem spezifischen Profil präsentiert. Dazu gehörten außer den Informationsveranstaltungen für die Sextaner auch eine Feier zum 40jährigen Bestehen der Thomas-Mann-Schule sowie schließlich die Feier anlässlich der Ernennung zur Europa-Schule. Der Erwerb dieses Titels ist  geradezu Ausdruck eines Programmschwerpunktes.

Im Zusammenwirken von Eltern, Schülerschaft und Lehrkräften sind in verschiedenen Organisationsformen   (vom Arbeitskreis bis zur Vereinsgründung) Vorhaben realisiert worden, deren Bedarf in den verschiedenen Erhebungen deutlich sichtbar wurde.
Es gehören dazu 

  • die Ausrüstung unserer Sporthalle  zu einer zeitlichen Nutzung als Festhalle ( bisherige Investition 50.000DM, aufgebracht  durch die Arbeit eines Vereins), weil es keine Aula gibt und  die Halle  vorher gesperrt war für solche Veranstaltungen,
  • die Einrichtung von zwei Stillarbeitsräumen für Lehrkräfte und für Schülerinnen und Schüler durch aufwändige Umbaumassnahmen  ( durchgeführt vom Schulträger),
  • das Konzept und die Einrichtung eines PC-Raumes, ebenfalls mit hohem Finanzierungsanteil  ( diesmal von Eltern sowie durch einen Preis, den Schüler gewonnen haben - 18.000,-DM),
  • die Einweisung in dessen Nutzung auf einem SCHILF-Tag, bei dem auch Schüler als Anleiter tätig waren und Lehrkräfte einander schulten  (Diese wegweisende Veranstaltung wurde  in der Fachliteratur publiziert.),
  • die Inwertsetzung unseres Innenhofes durch Rodung des „Urwalds“, Bearbeitung und Bepflanzung, Pflege und Möblierung - hierbei war eine Lehrergruppe führend. Viele Schülerinnen und Schüler haben daran  schon mitgewirkt.
  • Im gleichen Zeitraum wurden durch Initiative von Lehrkräften und Eltern 15  Räume renoviert, wobei neben der Eigenarbeit auch finanzieller Aufwand entstand.


Auch das pädagogische Profil der Schule wurde weiterentwickelt. Die Organisation des 11. Jahrgangs wurde der Studienstufe angeglichen, um stärkere Motivation und höhere Lernerfolge zu erreichen.
Ein Arbeitskreis hat sich mit Einführung einer neuen Fremdsprache befasst: Spanisch wird als Wahlgrundkurs im 11. Jahrgang angeboten werden.
Die Einführung eines Schulsanitätsdienstes (Schüler als Sanitäter zur Erste-Hilfe-Leistung), die Teilnahme am peer-to-peer-Projekt zur Suchtprävention, die Teilnahme am Lions-Quest-Programm: alles dies dient  letztlich der Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler.
Der von der Schülerschaft  1998 selbstständig  begründete Kongress Model United Nations of Lübeck, eine UNO-Simulation, an der jährlich  fast 200 Schülerinnen und Schüler, auch mehrere ausländische Gruppen, teilnehmen, ist ein Kernstück  dieses Bereichs.

Die Beschlussfassung über das Schulprogramm ist also de facto ein Baustein in einem seit 1998 lebendigen Prozess der Verständigung der Schulgemeinschaft über  die Thomas-Mann-Schule, über ihren Zustand, wie er ist und wie er sein könnte und sollte. Integraler Teil dieses Prozesses ist die aktive Umgestaltung der Verhältnisse im Sinne besseren Arbeitens und Lebens in unserer Schule.

Anne-Kathrin Kohfeldt
Oberstudiendirektorin






Das Schulprogramm wurde als Basis der schulischen Arbeit an der Thomas-Mann-Schule verabschiedet in der Schulkonferenz am 25. Februar 2002.

Es wird alle drei Jahre evaluiert, zum ersten Mal im Jahre 2005.
Das dazu gewählte Verfahren wird festgelegt auf einer Schulkonferenz im Sommer 2003.



Veröffentlicht auf der Homepage am 25.03.2002
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Wie vorgesehen, wurde das Schulprogramm im Jahr 2005 evaluiert.
Das Ergebnis der Evaluation wurde am 5. April 2005 in der Schulkonferenz vorgestellt und einstimmig angenommen.

Zum Download der Fassung vom  5. April 2005 (pdf-datei 137 KB)

Veröffentlicht auf der Homepage: 8.11.2005


 
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