Un voyage à Paris – Die 12d reißt aus!

Paris, je t’aime! Diesen Satz hätte mit Sicherheit jeder von uns, die ehemalige 12d sowie die beiden Lehrerinnen Frau Hohenfeld und Frau Dudzik, am Ende unserer sechstägigen Kursfahrt unterschrieben. Dazu hat auch das wunderschöne Wetter beigetragen, welches in Paris herrschte, als wir vom 1. bis zum 6. Juni 2013 Frankreichs Hauptstadt besuchten.

Los ging alles mit dem flotten Flug von Hamburg nach Paris, der relativ ruhig verlief und uns innerhalb von einer Stunde sicher ans Ziel brachte. Das erste Problem, welches wir aber gut meisterten, war Maras Koffer, der nicht so gute Laune hatte wie wir und sich am anderen Ende des Flughafens versteckte. Endlich wieder vollzählig kamen wir nach der Fahrt mit der RER am frühen Nachmittag im Stadtteil Le Marais bei unserer Jugendherberge Le MIJE an. Jeder war sofort begeistert von der zentralen Lage, nur an die Zimmer mussten wir uns erst einmal gewöhnen. Dennoch hat uns ihr Charme ziemlich schnell überzeugt. Den ersten Abend nutzten wir, um uns mit der Umgebung bekannt zu machen und schauten uns die berühmte Kathedrale Notre-Dame an.

Der nächste Tag begann mit Schnecken und Froschschenkeln – aber keine Sorge, nicht zum Frühstück! Diese französischen Spezialitäten haben wir auf dem Marché Boulevard Richard Lenoir entdecken können. Jedoch gab es keinen Freiwilligen aus der 12d, der sie probieren wollte. Nach einer Mittagspause am Canal St. Martin ging es sportlich zu: Um die Kirche Sacre Coeur zu besichtigen, mussten wir einen steilen Treppenanstieg meistern, da sie auf einem Berg gelegen ist. Die Aussicht war unbeschreiblich, da man auf ganz Paris gucken konnte. Besonders haben sich einige darüber gefreut, dass sie schon den Eiffelturm entdecken konnten.

Dieser vielleicht bekanntesten Sehenswürdigkeit Frankreichs standen wir am folgenden Tag gegenüber. Fast die gesamte Klasse stellte sich der Herausforderung und bewältigte die 704 eisernen Stufen des Tour Eiffel. Für die Parisneulinge war dies und der 360° Rundumblick über Frankreichs Hauptstadt ein ganz besonderes Erlebnis. Aber eine berühmte Sehenswürdigkeit pro Tag ist der 12d nicht genug, deshalb wanderten wir gleich zur nächsten, dem Louvre. Schon von weitem konnte man das bekannte Glasdreieck erkennen. Da unsere Lehrerinnen schon vorausschauend geplant haben und die Eintrittskarten bereits bestellt hatten, mussten wir nicht wie der Rest der Touristen lange warten und konnten gleich die Mona Lisa suchen gehen. In kleinen Gruppen durften alle ihre eigenen Wege in dem riesigen Museum gehen. Danach erholten wir uns erst einmal bei warmen Sonnenstrahlen im Jardin des Tuileries, wo wir Füße und Seele baumeln ließen. Da unser Kulturlevel noch nicht hundert Prozent erreicht hatte, beschlossen wir, einen kurzen Shoppingtrip auf den Champs Elysées nicht auszulassen.

Am Dienstag fuhren wir mit der Metro zur Galérie La Fayette, einem riesigen, teuren und wunderschön verziertem Kaufhaus. Unseren Portmonees fiel dieses Geschäft allerdings nicht zur Last, da es für uns unbezahlbar war. Wir führten den Tag mit einem Spaziergang zum Centre Pompidou fort, von wo aus wir Freizeit hatten, die wir auf unterschiedliche Weise nutzten, bis wir uns am Abend gemeinsam an der Seine trafen, um in Sophies 18. Geburtstag hineinzufeiern.

Am Mittwoch, unserem letzten vollen Tag der Kursfahrt, standen das Kunstmuseum Musée d’Orsay, ehemaliger Bahnhof, und der Jardin du Luxembourg auf dem Programm. Dort erholten wir uns von den bisherigen Eindrücken und der prallen Hitze.

Sechs  Tage hören sich vielleicht lange an, aber im Endeffekt kam der Abreisetag viel zu schnell. Wir hatten gerade noch Zeit, uns von dem Marais, unserer momentanen Heimat, zu verabschieden und schon waren wir wieder auf dem Weg zum Flughafen. Mit einer Mischung aus Vorfreude auf zuhause sowie tollen Erinnerungen landeten wir in Hamburg, wo wir mit einem Déjà-Vu konfrontiert wurden: Erneut fehlte ein Koffer. Dieses Mal war Jasmin an der Reihe, doch im Gegensatz zu Maras versteckte sich ihr Koffer in Südafrika. Mit dem Zug nach Lübeck endete unsere Kursfahrt endgültig, von der wir viele schöne Eindrücke und Erinnerungen mitnehmen. Insgesamt war diese Woche ein wirklich spannendes Erlebnis mit einer tollen Klasse.

Rebekka Doll und Sophie Stäbner
Klasse 13d - 02.09.2013




Foto: © S. Hohenfeld


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