Orientierungsstufe                           

Methoden-Tag der 5d
Hausaufgaben ohne Stress

Zu viele Hausaufgaben? Ein Problem für die Familien? Das soll der Vergangenheit angehören. Unser Methodentag mit der 5d sollte ein erster Schritt sein, Probleme aufzuzeigen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Der 29. 01. war ein spannender Tag - für die Lehrerinnen ebenso wie für die Schüler und Schülerinnen, die verwundert reagierten, weil die klassische Sitzordnung aufgehoben war und eine überraschende Gruppeneinteilung (alle durften ein „Naschi“ ziehen) auf sie wartete.

Fragen, auf die sie nur mit „Ja“ oder „Nein“ reagieren konnten, indem sie sich zur entsprechend markierten Seite im Raum bewegten, machten aus der statischen Ausgangssituation ein Bewegungsspiel im Raum.

Das Rücken der Tische für die Gruppenarbeit war eine Herausforderung. Aber bald saßen Liebhaber unterschiedlicher „Naschis“ an ihrem Gruppentisch, arbeiteten eifrig an ihrem Kunstwerk „Mein Schreibtisch, wie er wirklich aussieht“. Bei der Vorstellung der Produkte hatte man den Eindruck, dass es nur vorbildlich aufgeräumte Schreibtische gibt.

Terminpläne für die Woche wurden sehr überlegt ausgefüllt, und manch einer wurde sich zum ersten Mal bewusst, dass er die Woche über ein ordentliches Pensum (nicht nur an Hausaufgaben) zu bewältigen hat.

Dabei traten auch die Probleme zutage, die die Hausaufgaben erschweren. Am häufigsten genannt wurden:
  • Unsicherheit, was genau zu tun ist und ob das, was man tut, richtig ist
  • zu wenig Zeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • die ungleichmäßige Verteilung
  • Wunsch nach Hilfe, der nicht erfüllt werden kann
  • Störungen durch andere Familienmitglieder und Haustiere
  • Ablenkungen durch Computer oder Radio.
 
Die Zeit, die nachmittags für die Schule aufgebracht wird, schwankt individuell, ist aber durchaus begrenzt:

 

Einige der Lösungsvorschläge, die wir erarbeitet haben, haben wir gleich ausprobiert, z.B. wie man durch kurze Pausen mit kleinen Auflockerungsübungen wie Singen oder Jonglieren die Konzentration verbessern kann:







Geschickte Zeiteinteilung mit regelmäßigen kleinen Pausen, eine gut überlegte Reihenfolge beim Abarbeiten der verschiedenen Fächer, der richtige Zeitpunkt – zu dem man am leistungsfähigsten ist –  und ein gut organisierter Schreibtisch können die Arbeit erleichtern.

Regelmäßige kleine Pausen stärken die Konzentrationsfähigkeit.

Wichtig ist es auch, sich Ruhe zu verschaffen und klare Absprachen mit anderen Familienmitgliedern zu treffen!

Alles nützt natürlich nur, wenn man in der Schule gut aufgepasst hat, wenn die Hausaufgaben gestellt werden, sodass man sofort nachfragen kann, wenn etwas unklar ist. Bevor man zu Hause Hilfe bei anderen sucht, sollte man immer zuerst selbst versuchen, Probleme zu lösen.

Unsere Arbeitsergebnisse haben wir auf einem Lernplakat zusammengestellt:



Zwar war niemand in der Klasse der Meinung, dass zu wenig Hausaufgaben gegeben werden, aber immerhin gaben 16 von 29 Kindern an, dass sie ihre Hausaufgaben gern machen!
 

Annette Kurze und Karin Pichura
12.02.2009

 
Methodentag 2005


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