Marketing-Club Lübeck drückte die Schulbank

"Hier fühlen wir uns verstanden,  das ist Marketing pur",  sagte ein hocherfreuter Marketing-Club Geschäftsführer Thomas Stieper, zur Begrüßung der Gäste im vollbesetzten Arbeitsraum der Thomas-Mann-Schule. 
 

Ähnlich äußerte sich Johann W. Wagner, Vorstand Programm des Marketing Clubs über den herzlichen Empfang, den die Schüler ihren hochkarätigen Gästen bereiteten. Für die Schule war es ein besonderes Ereignis, dass mit Heinrich Litzenroth - Vorstandsmitglied der GFK Gruppe Nürnberg - ein ausgewiesener Fachmann zum Vortrag nach Lübeck kam, der über die Aktivitäten der 5. größten Marketingfirma der Welt informierte. Zum Kundenkreis der GFK Gruppe gehört das gesamte "Who is Who" der internationalen Wirtschaft. 

Die Lübecker Marketing Fachleute hatten die Schule als Tagungsort gewählt, um die vielfältigen Aktivitäten der Thomas-Mann-Schüler auf dem Gebiet der Marktforschung zu würdigen. Aufgrund der Wahlprojekte hat die Schule über Lübeck hinaus einen ausgezeichneten Ruf. Zur Zeit werden in Fachkreisen mit Spannung die Ergebnisse der Sandworld Befragung des vergangenen Sommers erwartet. 
 

Schulleiterin Anne-Kathrin Kohfeldt freute sich über das große Interesse an der Veranstaltung. Die Gäste gaben das Kompliment zurück. Einmal wieder die Schulbank zu drücken war durchaus ein besonderer Akzent, die Aufgeschlossenheit der Schüler und Fachhochschulstudenten ihrem Fachgebiet gegenüber empfanden die Teilnehmer besonders angenehm.

 
Der Referent Heinrich Litzenroth von der GFK Gruppe Nünberg

Heinrich Litzenroth von der GFK Gruppe ließ es sich daher nicht nehmen, seinen besonderen Dank auf das Empfangs-Poster zu schreiben. "Weiterhin viel Erfolg bei der selbständigen Lösung von Problemen" gab er den gastgebenden Schülern mit auf den Weg. Da mochte Johan W. Wagner nicht nachstehen. Mit den Worten "Dieser Abend wird allen Mitgliedern noch lange in Erinnerung bleiben - super !" bedankte er sich bei den Schülern für die Ausrichtung dieser gelungenen Veranstaltung. 

© HL-live.de 
26.11.2004

Fotos: © Stefan Stengel

Dennis Schwartz - Hauke Bülow - Nicole Düser - Eileen Jarik - Anja Fischer und Anne Weiß im Gespräch mit Thomas Stieper vom MC-Lübeck


Mit freundlicher Genehmigung des Marketing-Clubs durften wir den folgenden Text von ihrer Website www.mc-hl.de übernehmen :  

"Nachgefragt im Dienst der Wirtschaft: Die GfK in Nürnberg ist vermutlich Deutschlands neugierigstes Unternehmen
Wer kauft welche Schokolade? Welche Autofarben liegen im Trend? Wieviel sind Bürger im Alter zwischen 25 und 35 bereit, in ihre Gesundheit zu investieren? Wie viele Fernsehzuschauer haben die jüngste Ausgabe von „Beckmann“ gesehen? Fragen über Fragen, auf die in Deutschland ein Unternehmen die Antwort weiß: die GfK in Nürnberg. Es gibt eigentlich so gut wie kein Thema, dass Deutschlands führendes Marktforschungsinstitut nicht analysiert. Einige Beispiele dafür hatte Heinrich A. Litzenroth, Vorstandsmitglied der GfK, bei seinem Vortrag beim Marketing Club Lübeck im Gepäck.
Zu den Zuhörern gehörten nicht nur Mitglieder des Marketing Clubs und Studenten der Fachhochschule Lübeck, sondern auch wissbegierige Schüler der Thomas-Mann-Schule , in deren Räumen der Club zu Gast war. Die Schüler begleiten seit 1994 regelmäßig die Wahlen in der Hansestadt Lübeck mit Umfragen, Prognosen, Hochrechnungen und Wahlanalysen und erreichen damit stets eine Genauigkeit, die der von Forsa, Dimap und der Forschungsgruppe Wahlen in nichts nachsteht.
„Wahlen und Politik sind allerdings die einzigen Gebiete, auf denen wir nicht forschen“, sagt Litzenroth. „Ansonsten haben wir allerdings ein breites Spektrum von Instrumenten entwickelt, mit denen wir unsere Kunden auf praktisch allen Ebenen Informationen liefern können“, so Litzenroth weiter. „Unsere Unternehmensphilosophie lautet: Unternehmen müssen Entscheidungen fällen, Entscheidungen basieren auf Wissen, und wir liefern das Wissen.“
Die GfK wurde 1938 als eingetragener Verein von Wirtschaftswissenschaftlern der Universität Nürnberg-Erlangen gegründet und war das erste Marktforschungsinstitut Deutschlands. 1984 wurde der kommerzielle Teil des Unternehmens in eine GmbH überführt, der Verein mit Mitgliedern aus Wirtschaft und Industrie besteht noch heute und ist Aktionär der 1990 gegründeten GfK AG. Zur GfK-Gruppe gehören mehr als 120 Tochterunternehmen in 57 Ländern mit rund 5200 Mitarbeitern. Rund 12 000 Kunden weltweit vertrauen auf die Umfragen und Analysen der GfK, vom Autohersteller über die Lebensmittelbranche bis zum Telekommunikationsunternehmen. „Die Liste unserer Kunden reicht von Allianz bis Wrigley“, sagt Litzenroth.
Die Arbeit der GfK umfaßt fünf Geschäftsfelder. Für das Consumer Tracking werden fortlaufende Analysen und Erhebungen zum Verbraucherverhalten erstellt. „Wir erstellen Kundenpanels für nahezu alle Güter des täglichen Bedarfs, für Dienstleistungen sowie für langlebige Konsumgüter“, erläutert Litzenroth. Die Pharmaindustrie, Krankenversicherungen und Gesundheitsdienstleister sind Kunden des Geschäftsbereich Health Care, in dem die GfK neben Paneldaten auch flexible Ad-Hoc-Forschungsansätze anwendet. 
Auf dem Markt der Unterhaltungselektronik gibt es etwa 5300 Neuheiten und 
24 000 neue Artikel pro Jahr, der Markt ist von starkem Preisverfall gekennzeichnet. Damit Produzenten und Anbieter da den Überblick behalten, beobachtet der Geschäftsbereich Retail and Technology in Zusammenarbeit mit Handelspartnern kontinuierlich und systematisch die Absatzentwicklung in den Märkten für technische Gebrauchsgüter. Rund 5500 Fernsehzuschauer liefern über ein elektronisches Kontrollgerät jeden Tag Daten über ihre Mediennutzung an die GfK und damit die Basis für die so wichtigen Einschaltquoten. „Unser Geschäftsfeld Medien hat eines der größten Fernsehpanels weltweit“, betont Litzenroth. 
Der Bereich Custom Research schließlich liefert maßgeschneiderte Dienstleistungen zu Marketingfragen aller Art, von Produkttests bis zum Controling von Marketingkampagnen. Auch die Konsumklima-Indizes stammen aus diesem Geschäftsfeld. „Die sinken seit 1994 dramatisch, und eine Besserung ist nicht in Sicht“, verrät er. Die Erklärung dafür liefert der Vertrauensindex der GfK. Hier wird der Grad des Vertrauens in ausgewählte Berufe abgefragt. „Dabei rangieren Politiker hinter Managern und Journalisten ganz unten, an der Spitze des Index stehen die Lehrer“, berichtet er.
Wo findet nun die GfK die musterhaften Verbraucher für ihre Verbraucherpanels? Die leben in Haßloch in der Pfalz. Dort ist das GfK Behaviour Scan angesiedelt. Dazu gehören 3000 Testhaushalte, die über speziell verkabelte Fernseher anstelle der normalen Werbung Testwerbung für neue, noch nicht im Markt eingeführte Produkte empfangen. In den örtlichen Einzelhandelsgeschäften wird dann das Kaufverhalten der Testhaushalte beobachtet und mit dem einer Kontrollgruppe verglichen, die „normale“ Werbung gesehen hat. Anhand der Vorgaben des Anbieters können die Konsumforscher herausfinden, ob Qualität, Preis und Werbung stimmen. Wem also die neue Margarine nicht schmeckt, sollte sich bei den Verbrauchern in Haßloch beschweren. Die haben das Produkt nämlich mit großer Wahrscheinlichkeit getestet und für gut befunden."

Marketing Club Lübeck

Thomas-Mann-Schule  - Thomas-Mann-Str. 14 - 23564 Lübeck - Tel. 0451/1228614  - Fax. 0451/1228621
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