| Sonnabend, 17.04.2004
Nachdem wir nach ca. 4 - stündigem
Flug mit Zwischenstop in Amsterdam um 15.25 Uhr endlich am Flughafen Marco
Polo in Venedig ankamen, wurden wir herzlich von Herrn Memo in Empfang
genommen. Herr Memo und seine Frau sind Lehrer an der Partnerschule "ITIS
Carlo Zuccante"
in Mestre und stellten uns ein Zimmer in ihrem Haus
zur Verfügung. Nachdem wir Frau Wessin und Herrn Harz in Venedig abgesetzt
hatten, fuhren wir nach Macon in das Haus der Familie Memo. Dort wurden
wir dann von der Tochter Elisabetta , die 17 Jahre alt ist, begrüßt.
Sie zeigte uns unser Zimmer, ließ uns kurz auspacken und erzählte
uns dann von ihren Plänen mit uns. Gleich am Abend sollte es losgehen
und so wurden wir dann auch gegen 20.00 Uhr von fünf Freunden von
Elisabetta zum Pizzaessen abgeholt. Nachdem wir uns einige Male verfahren
hatten, kamen wir dann doch in einem schönen Restaurant in Macon
an. Hier bestellte sich dann jeder eine echte italienische Pizza. Leider
hat es niemand geschafft seine Pizza ganz aufzuessen, da die Pizzen
in Italien mindestens doppelt so groß sind wie in Deutschland. Um
den Abend ausklingen zu lassen, machten wir uns anschließend noch
auf den Weg, um etwas Billard zu spielen. Nach diesem aufregenden ersten
Tag in Venedig fielen wir todmüde ins Bett.
Canal Grande mit Rialtobrücke
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Sonntag, 18.04.2004
An diesem Tag stand Venedig auf dem
Programm. Also standen wir früh auf, um auch noch viel vom Tag zu
haben. Gegen 9 Uhr fuhren wir dann mit Elisabetta mit dem Bus nach Venedig.
Dort warteten wir dann noch auf ihre Freunde und dann ging´s
los. Dazu sei gesagt, dass in Venedig keine Busse fahren dürfen und
man deshalb die ganze Insel zu Fuß erkundet. Wir machten uns also
auf den Weg und waren zuersteinmal total erstaunt über die vielen
schönen, kleinen Brücken und die schönen alten Häuser.
Natürlich mussten wir da einfach alle 2 m stehen bleiben, um ein Foto
zu schießen. Als erstes führten uns Elisabetta und ihre Freunde
zum Markusplatz. Dies ist ein riesiger , wunderschöner Platz vor der
Markuskirche.Die Besichtigung der Markuskirche verschoben wir jedoch auf
einen anderen Tag, da wir noch weitere Freunde von Elisabetta treffen wollten.
Mit denen erkundeten wir Venedig dann weiter und sahen dann auch
die berühmte Rialtobrücke. Zwischendurch wurde natürlich
auch viel gelacht und natürlich auch einen original italienischen
Cappuccino getrunken. Und da wir gerade bei den original italienischen
Getränken waren, tranken wir danach noch einen leckeren "Spritz"!
Erschöpft vom vielen
Laufen fuhren wir dann gegen Abend nach Hause und verarbeiteten unsere
ersten Eindrücken von Venedig.
Montag, 19.04.2004
An diesem Tag hieß es früh
aufstehen, da wir mit Elisabetta in die Schule fahren sollten. Dies war
ein sehr kleine, religiöse Schule, die auf Sprachen spezialisiert
ist. Dies ist auch der Grund warum Elisabetta neben Deutsch auch noch die
Sprachen Englisch und Französisch beherrscht. Wir verbrachten die
zwei Stunden, die wir in der Schule waren, mit einer Deutschlehrerin,
die uns mit in ihren Unterricht nahm. Die erste Stunde waren wir in einer
4.Klasse (12.Jg.), wo gerade über die Aufklärung gesprochen wurde.
In der zweiten Stunde dann gingen wir in eine 1. Klasse (9.Klasse). Diese
hatte erst ein halbes Jahr Deutschunterricht und so fingen wir ersteinmal
an uns vorzustellen und einfache Fragen zu stellen. Nach diesen beiden
Stunden verabschiedeten wir uns von der Lehrerin und machten uns dann mit
Elisabetta auf den Weg zur Schule ihrer Eltern.
Direktor Domenico Ticozzi
begrüßt die Gäste
Die Schülerdelegationen
Überreichen der Gastgeschenke

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Dort nahmen wir dann am Treffen der
Koordinatoren und Schülerdelegationen am Comenius-Projekt teil. Hierbei
stellten sich zuerst die Lehrer aus den verschiedenen Städten vor
und präsentierten zusammen mit den Schülern ihre Projekte. Nach
einer ausgiebigen Diskussion und folgendem Mittagsimbiss setzten wir uns
mit den anderen Jugendlichen zusammen, um darüber zu beratschlagen,
wie man die Kommunikation zwischen den Jugendlichen der verschiedenen Länder
noch verbessern könnte. Nachdem die Ergebnisse dann vorgetragen wurden,
fuhren wir nach Hause. Dort ruhten wir uns kurz aus und trafen uns
dann abends mit allen Teilnehmern des Comenius-Projektes in Venedig, um
dort in einem alten Stadtpalast essen zu gehen. damit klang ein langer
Tag aus.
Fondazione Quirini Stampalia

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Dienstag, 20.04.2004
Dies war unser letzter voller Tag
und darum standen wir wieder früh auf um noch einmal nach Venedig
zu fahren. Dort sahen wir dann zum letzten Mal die vielen Brücken
und besichtigten diesmal auch die Markuskirche mit ihren vielen, dunklen
Kerkern und goldverzierten, prunkvollen Sälen. Auch die berühmte
Seufzerbrücken konnten wir noch einmal in Venedig bewundern.
Nachmittags fuhren wir dann
mit Elisabetta nach Mestre um noch ein bisschen zu bummeln und ein paar
kleine Geschenke zu kaufen. Nach 3,5 Stunden im Einkaufszentrum (ungefähr
4 mal so groß wie die Königspassage in Lübeck) fuhren wir
dann mit unserer Ausbeute nach Hause. Dort zogen wir uns schnell um, da
Elisabettas Freunde uns zum Abschluss noch einmal zum Bowling abholten.
Es wurde ein sehr lustiger letzter Abend, jedoch gab es auch einen traurigen
Abschied, da wir uns mit allen sehr gut verstanden haben.
Mittwoch, 21.04.2004
Dies was der Tag der Heimreise und
so mussten wir wieder früh aufstehen, um noch schnell unsere Koffer
zu packen. Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück mit der Familie
machten wir uns dann auf zum Flughafen. Dort trafen wir dann auch auf Herrn
Harz und Frau Wessin. Nachdem noch schnell ein paar Gruppenfotos geschossen
wurden und wir uns alle ausgiebig verabschiedet hatten, ging es dann wieder
Richtung Lübeck. Dort kamen wir am späten Nachmittag an und erzählten
natürlich jedem von unseren Erlebnissen in Venedig.
Jennifer und Anja, 11. Jahrgang
06.05.2004
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