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Der Deutsch-Französische Tag  in der
Thomas-Mann-Schule am 24.01.2011


Am Sonnabend, den 22.01.2011, eröffneten Schüler und Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe den Tag mit ihrer Teilnahme an den Delf-Prüfungen. Wir wünschen ihnen viel Erfolg!


Die Delf-Absolventen der 13s  - Sprachenprofil

Als Konrad Adenauer und Charles de Gaulle am 22. Januar 1963 den Elysée-Vertrag unterschrieben, setzten sie sich als Ziel, die deutsch-französische Versöhnung in die Mitte der Gesellschaft zu tragen, indem unter anderem die Wege für einen Austausch jeglicher Art ausgebaut wurden.

Mittlerweile verbindet die beiden Nationen seit 48 Jahren eine Beziehung der besonderen Art, die tatsächlich nicht nur politisch oder wirtschaftlich, sondern vor allem auch freundschaftlich motiviert ist.
Nach einstigen Konflikten haben es Frankreich und Deutschland gelernt, auf eine beispiellose Art und Weise miteinander zu verkehren und sich gegenseitig große Beiträge zu Gesellschaft, Sprache und Kultur zu liefern. Damit die Jugendlichen beider Länder das  Nachbarland näher kennenlernen, wurde im Jahre 2003 der deutsch-französische Tag ins Leben gerufen, der in beiden Ländern am 22. Januar mit vielen Angeboten in zahlreichen öffentlichen Einrichtungen gefeiert wird.



Auch die Thomas-Mann-Schule feierte mit - wenn auch alternativ am 24. statt am 22. Januar, da der Tag in diesem Jahr auf ein Wochenende fiel. Die Schüler dachten sich Aktionen und Angebote von Schnupperstunden im Fach Französisch für die Jüngeren bis hin zum Verkauf von selbstgemachten Crêpes in der Cafeteria aus und dekorierten die Schule mit Bildern und Flaggen, um die Schule an diesem Tag ganz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft erstrahlen zu lassen. Schüler aus dem Sprachprofil des 11. Jahrgangs taten sich in mehreren Gruppen zusammen und organisierten u.a. von ihnen selbst geleitete Schulstunden, in denen sie den Schülern der unteren Jahrgänge einen kleinen Einblick in die französische Sprache ermöglichten. Die geschah unter anderem mit kleinen, einfachen französischen Texten, in welchen die jüngeren Schüler Begriffe finden sollten, die sie bereits verstehen.
Vor der Cafeteria fand ein Crêpe - Verkauf statt, der sich wie auch in den Vorjahren großer Beliebtheit erfreute.



Informative Plakate und Bilder, die überall in der Schule dekoriert wurden, gewährleisteten einen kleinen, aber übersichtlichen Einblick in viele verschiedene interessante Themen, die mit Frankreich und Deutschland in Verbindung stehen, und auch die Cafeteria war durch den Verkauf französischer Leckereien involviert.



Insgesamt hat auch in diesem Jahr der deutsch-französische Tag dazu beigetragen, das Interesse und die Neugier der jüngeren Schüler für Frankreich zu wecken. Die Schüler der Klasse 11d blicken zufrieden auf diesen Tag zurück und hoffen, dass die deutsch-französische Freundschaft auch in den folgenden Jahren auf viel Interesse stoßen wird.

Antonella Fulgieri, 11d

Das Programm:

Außer der Klasse 11d wirkten an der Gestaltung des Programms noch Schüler der Klasse 7c unter der Leitung von Frau Kurze sowie Schüler der Klasse 8d unter der Leitung von Frau Schwarz mit. Die Klasse 7c liest zur Zeit ihre erste Lektüre auf Französisch  („Parce que je t'aime“) und hat einige der Szenen aus dem Buch für die Darstellung auf der Bühne umgeschrieben.



In dem von der 8d präsentierten Stück („Souvenirs, souvenirs“) spielen Eiffelturmsouvenirs und deren Verkäufer eine große Rolle.



Für die Unterrichtsstunden bei den jüngeren Schülern hatte die 11d jeweils unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt: In den fünften Klassen war das spielerische Kennenlernen einiger französischer Wörter von Bedeutung. So konnten die Fünftklässler zum Beispiel feststellen, dass es im Französischen recht viele Wörter gibt, die sie schon verstehen können, zum Beispiel „ le porte-monnaie“ oder „la carotte“, auch wenn sie noch keinen Französischunterricht haben.


Für die sechsten Klassen überlegte sich die 11d Präsentationen mit Bildern zum Thema Paris. Es wurden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorgestellt, aber auch auf Probleme der Stadt wie zum Beispiel die schwierige Wohnsituation aufmerksam gemacht. Näher betrachtet wurden der Eiffelturm und der Arc de Triomphe. So erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel Interessantes: unter anderem, dass es auf der Spitze des Eiffelturms eine Champagnerbar gibt und zurzeit eine Eislaufbahn auf der zweiten Plattform. 



Die Gruppe „Ecole-Schule“ stellte die Unterschiede des deutschen und französischen Schulalltags gegenüber. So staunten die deutschen Schüler darüber, dass in Frankreich die Note 20 die beste Note ist. Mithilfe kleiner Spiele oder Pantomime oder auch durch ein Quiz wurde das Wissen gefestigt.



Für die siebten Klassen hatte die 11d den Schwerpunkt auf einige wichtige Etappen der deutsch-französischen Geschichte gesetzt und hob vor allem drei symbolische  Zusammentreffen französischer Präsidenten und deutscher Bundeskanzler hervor. (Charles de Gaulle und Konrad Adenauer 1963 in Paris, François Mitterrand und Helmut Kohl 1984 in Verdun und Jacques Chirac und Gerhard Schröder 2004 in Caen).



Deutlich wurde bei der Präsentation der kleinen Filmszenen und bei genauer Betrachtung, wie sich in den  Gesten und Umarmungen der Politiker die Annäherung Frankreichs und Deutschlands
widerspiegelt.

Christina Dudzik
25.01.2011







Fachschaft Französisch
26.01.2011


Die Dachmarke zur Bewerbung der deutschen und französischen Sprache auf der Seite des ehemaligen Kulturbevollmächtigten für die deutsch-französische Zusammenarbeit, Klaus Wowereit, kann hier heruntergeladen werden.

Für die fünften Klassen kann ein Text herunter geladen werden, den Frau Dudzik vorbereitet hat. Weitere Vorkenntnisse sind nicht nötig, er kann im Deutschunterricht eingesetzt werden.
Download: Der Deutsch-Französische Tag  



Fotos: © Christina Dudzik


 
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