Die Schülergruppe der TMS vor der Frankfurter Skyline mit der
Zentrale der Deutschen Bank.
Anfang Dezember 2007 besuchte eine Schülergruppe unter der Leitung von Herrn Denckmann im Rahmen des Projektes ZISCH (Zeitung in der Schule) die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt. Lukas Horn aus der 9 c fasst seine Eindrücke zusammen : 

Börsenprofi : "Sparbücher sind mir zu langweilig“

Mit diesen Worten begann Nicolai Tietze von der Deutschen Bank seinen Vortrag über die Deutsche Börse vor Schülern der Thomas-Mann-Schule hoch über dem Trading Floor der Deutschen Bank in Frankfurt.

Bei unserem Besuch dort werden wir sofort geduzt, Herr Tietze erklärt uns, dass bei solch einer Hektik kein Platz mehr für lange Förmlichkeiten bleibt.

Er erläutert uns Dinge wie den DAX (Deutschen Aktien Index) und erklärt uns auch, was Dividenden und Derivate sind.

So hat er auch den Deutschen Öko–DAX ins Leben gerufen, in dem die größten Deutschen Firmen aufgelistet sind, die Produkte im Bereich der erneuerbaren Energien entwickeln.

Herr Tietze selbst beschäftigt sich nicht mehr mit dem Aktienmarkt, denn dieser wurde ihm mit der Zeit zu langweilig. Deswegen stieg er auf Derivate um; hier ist viel Gewinn in kurzer Zeit möglich, jedoch auch bei einem größeren Risiko.

Auf die Frage nach seiner Familie lächelt Herr Tietze und erzählt uns stolz von seinem kleinen Sohn und seiner Frau, die sich zur Zeit im Mutterschafts-Urlaub befindet. Es ist nicht immer leicht ein “hohes Tier“ in der Bank zu sein und gleichzeitig viel Zeit für die Familie zu haben, schon gar nicht wenn die reguläre  Arbeitszeit sich auch gerne mal aufs Wochenende ausdehnt. Sobald er frei hat, ist er aber nur noch für seine Familie da; dort findet er den ruhigen Ausgleich zu seinem sonst so stressigen Arbeitstag.

Herr Tietze hatte sich diese anstrengende Arbeit jedoch schon früh ausgesucht, so spekulierte er schon während seiner Schulzeit and der Börse, machte anschließend eine Banklehre und studierte später an der ESB (European School of Business).

Nach seinem interessanten Vortrag dürfen wir noch einen kurzen Blick auf die Handelsräume der Deutschen Bank werfen; hier sitzen ca. 400 Mitarbeiter konzentriert an ihren Schreibtischen vor jeweils zwei Telefonen und zwischen 3 bis 8 Bildschirmen.

Damit endete unser Besuch in der Zentrale Deutschen Bank in Frankfurt. Herzlichen Dank an Frau Rücker von der Deutschen Bank Lübeck und Frau Patalong von den Lübecker Nachrichten für diesen interessanten Einblick in den Alltag eines Börsenmaklers.

Lukas Horn, 9 c
15.12.2007
Foto: © Lukas Horn

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