Leben in der Arktis und in der Antarktis
Erdkundeprojekt in der 5b 2008



Die Themen haben wir projektorientiert erarbeitet. Dabei standen uns verschiedene Medien (Schulbuch, Atlas, Zeitungsartikel, Internet, Videofilme, Fotos,  PowerPoint-Präsentation) zur Verfügung. Die persönliche Begegnung mit Frau Dr. Bachler war für uns eine besondere Bereicherung des Unterrichts. Herzlichen Dank für die anschauliche, informative Stunde!

Die Schüler und Schülerinnen berichten :

Die Arktis

Über ein PowerPoint-Referat erfuhren wir viel über das Leben der Inuit am Rande der Arktis. Im Computerraum der Schule zeigten uns die Referenten, wie die Inuit früher lebten und wie ihr Leben heute aussieht: Wo sie wohnen, was sie essen, womit sie sich fortbewegen, wie sie in der Schule lernen und welche Sprache sie sprechen. Über die Tiere in der Arktis erfuhren wir auch viel. Auch über den Klimawandel haben die beiden Mitschüler berichtet. Wir bedanken uns herzlich bei Yannik und Robert!  
Danny und Stefan


Die Inuit

Eskimos  wurden die Inuit früher von den Indianern, den Ureinwohnern Amerikas genannt. Sie leben in Alaska, Kanada, Sibirien und Grönland. "Eskimo" bedeutet "Rohfleischesser" und wird von den Inuit als Beleidigung empfunden. "Inuit" heißt "Mensch" in ihrer Sprache.
Die Inuit jagten früher mit Harpunen, Angel und Pfeil und Bogen. Sie lebten im Sommer  in Zelten und im Winter  in Iglus, die innerhalb von einer Stunde gebaut wurden. Heute leben sie in Holzhäusern, in denen sie Strom, Heizung, Kühlschrank und andere moderne Geräte zur Verfügung haben,  und manchmal auch in Zelten, Holzhütten und Iglus während der Jagd. Aber sie jagen nicht mehr so viel wie früher, da ihre Lebensmittel aus dem Supermarkt kommen. Die Ware, die im Supermarkt verkauft wird, wird per Flugzeug angeliefert.
Früher bewegten sie sich mit Kajaks, Hundeschlitten und zu Fuß fort. Heute besitzen sie Motorschlitten, Motorboote, Kajaks und Schneemobile. Da es sehr kalt ist, tragen sie auch heute noch warme Kleidung aus Robben- und Rentierfell wie ihre Vorfahren. Viele Inuit kommen mit der Entwicklung ihres Landes nicht zurecht. Die Alkohol- und Drogensucht steigt immer mehr an.

Bastian, Hannah, Vanessa, Niklas und David

Auf der Südhalbkugel


Der San-Rafael-Gletscher (oben) im Nationalpark Laguna San Rafael (Chile) ist der äquatornächste Gletscher, der in ein Gewässer mündet -
Unten: Treibeis in der Laguna San Rafael Lage: Chile (Karte)


Der Klimawandel

Durch die globale Erwärmung ( zu viele Treibhausgase gelangen in die Atmosphäre) steigen die Temperaturen an. Dadurch schmelzen die Polkappen katastrophal schnell ab. Das hat zur Folge, dass der Meeresspiegel um bis zu sieben Meter steigt.
Dafür ist der Mensch hauptsächlich verantwortlich. Wenn die Menschheit nicht bald auf erneuerbare Energien umstellt, wird das vermutlich das Ende der zivilisierten Welt sein, da die Nahrungsmittel knapp werden und es zu blutigen Konflikten kommen kann.
2007/2008 ist zum internationalen Polarjahr ausgerufen.
Dies ist bereits das vierte Mal, dass ein Polarjahr stattfindet. Das allererste war bereits 1882/83.
Durch Expeditionen, Errichtung neuer Forschungsstationen und international koordinierte Beobachtungsprogramme erhofft man sich, die Erde und ihr Klima besser zu verstehen. Nur so können wir uns auf die bevorstehenden Veränderungen unserer Umwelt vorbereiten. Und das wird auch den Völkern im hohen Norden helfen, ihr Leben zu meistern.
Robert und Yannik



Die Antarktisforschung

In einer Erdkundestunde war die Forscherin Frau Dr. Bachler bei uns zu Gast. Sie hat uns von ihrer Forschungsreise 1979/89 in die Antarktis und von dem Leben in der Antarktis berichtet. Frau Dr. Bachler hat uns ein Styropormodell von der Antarktis mitgebracht und gezeigt, welche Nationen ihre Stationen dort errichtet haben. Außerdem erzählte uns Frau Dr. Bachler viel über die Pinguine, zum Beispiel warum Pinguine keine kalten Füße bekommen und ob sie sich streicheln lassen. Wir haben ein paar Bilder mit ihr und drei Stoffpinguinen gemacht.
Ronja, Clara und Seyma



Die Antarktis ist mit Kilometer dickem Eis überzogen und nur wenige Tiere können hier überleben, z.B. Pinguine, Robben und Wale. Die Menschen haben Forschungsstationen gebaut, um die Antarktis zu erforschen und auch zu erfahren, wie die Tiere leben. Frau Dr. Bachler wohnte 1979/80 in der polnischen Station. 1980/81 wurde die erste deutsche Georg-von-Neumayer-Station gebaut. Sie wurde inzwischen von der Neumayer II-Station (Position: 70°39´S, 08°15´W) abgelöst. Die dritte Station ist inzwischen im Bau: Neumayer III. Die neue Station hat zwei wichtige Aufgaben: die Verbesserung der Wettervorhersagen und die Klimaforschung.
Paul, Thiemo und Christian



Die Pinguine

Es gibt verschiedene Pinguinarten, zum Beispiel den Kaiserpinguin. Man erkennt ihn an den zwei roten Streifen am Schnabel. Außerdem besitzt er zwei gelbe Streifen am Hals. Er wird ca. 1,35m groß. Alle Pinguine leben am Südpol in Gruppen und fressen hauptsächlich Fisch und Krill. Nachdem die Mutter das Ei abgelegt hat, trägt der Vater das Ei auf seinen Füßen, bis es schlüpft. Das Weibchen geht in der Zeit auf Futtersuche.

Der Krill
Der Krill ist ein Krebs, der so groß ist wie die Handfläche eines Kindes. Er lebt an den Küsten der Antarktis. Der Krill ist ein sehr wichtiges Tier, weil er für viele andere Tiere, z.B. Seehunde, Wale und andere Meerestiere, die Lebensgrundlage darstellt.
Lea und Simal - Thiemo und Christian

Pinguine in Patagonien (Südchile)



Magellan-Pinguine in der Pinguinkolonie von Punta Arenas (Patagonien/Südchile). Sie ziehen ihren Nachwuchs in Erdhöhlen auf.

Susan Wessin
21.02.2008

Alle Fotos: © S. Wessin

Links:
Alfred-Wegener-Institut - Neumayer-Station
Internationales Polarjahr 2007/2008 - Deutscher Beitrag

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