Drei Tage Berlin

Wir sitzen gerade im Bus auf dem Rückweg von Berlin nach Lübeck. Drei ereignisreiche Tage liegen hinter uns.
Drei Tage voll mit Politik, Geschichte und einem riesigen Input an  Informationen.
Wir sind mit Frau Wessin, Frau Koslowsky sowie einer 13. Klasse der Emil-Possehl-Schule einer Einladung der Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm gefolgt.
Die Abgeordnete selber haben wir leider nicht getroffen, aber es war trotzdem ein unglaublich informativer Aufenthalt in der Hauptstadt.



Das naturwissenschaftliche Profil 

Am Mittwoch, den 4.3.15, ging es morgens mit dem Reisebus nach Berlin.
Dort angekommen, wurden wir von unserer Berliner Reiseleiterin begrüßt und nach einer Stärkung traten wir den Weg zu unserem ersten Programmpunkt an: dem Besuch im Auswärtigen Amt.

Ein Mitarbeiter erklärte uns die Abläufe innerhalb des Auswärtigen Amtes, die Voraussetzung und Vorbereitung für die Arbeit im Ausland in einer Botschaft und allgemeine Dinge zu diplomatischen Angelegenheiten.
Von dort ging es weiter ins Willy-Brandt-Haus, die Parteizentrale der SPD. Nach der Besichtigung des Hauses und einem Vortrag zur Arbeit der Sozialdemokraten ging es auch schon wieder ins Hotel in Wedding.

Der Donnerstag begann mit einer Stadtrundfahrt durch Berlin. Besonders eindrucksvoll waren die Belege für die noch nicht so lange zurückliegende Teilung Berlins und eindrucksvolle geschichtliche Zeugnisse, wie z.B.  ehemalige Bunkeranlagen.
Anschließend statteten wir der Landesvertretung Schleswig-Holstein einen Besuch ab, wo uns die Arbeit der Länder in der Hauptstadt näher gebracht wurde.
Der nächste Tagesordnungspunkt war ein eher düsterer: Es ging in die Gedenkstätte Hohenschönhausen, ein ehemaliges Stasigefängnis, das bis zum Mauerfall genutzt wurde.



Abschließend besuchten wir noch das Bundespresseamt, wo wir mehr über die Verbreitung von Nachrichten einerseits an die Öffentlichkeit und andererseits an die Politiker und Führungsebene erfuhren. Der Abend stand uns frei zur Verfügung, was viele von uns nutzten, um Berlin noch einmal privat zu erkunden.
Freitagmorgens fanden wir uns im Bundestag ein, um eine Debatte mit zu verfolgen.
Wir hatten Glück, denn wir konnten der Plenarsitzung beiwohnen, in der die 30-prozentige Frauenquote für Aufsichtsräte beschlossen wurde. Welchen hohen Stellenwert diese Debatte hatte, konnte man an der Zahl der anwesenden Minister und Ministerinnen des Bundeskabinetts  ermessen. Unter anderem lauschten die Bundeskanzlerin Angela Merkel, Familienministerin Schwesig, Arbeits- und Sozialministerin Nahles und Verteidigungsministerin von der Leyen der Debatte.
Im Anschluss an diese Debatte hatten wir die Gelegenheit, die Arbeit einer Abgeordneten, ihre Aufgaben und Pflichten kennen zu lernen. Die Mitarbeiter von Frau Hiller-Ohm gaben uns sehr umfassend darüber Auskunft.


© Bundespresseamt

Nach einem Erinnerungsfoto in der Kuppel des Reichstages machten wir uns nach dem Mittagessen auf dem Weg zum Tränenpalast, unserem letzten Programmpunkt.
Der Tränenpalast ist ein eindeutiges Zeugnis für die Trennung Berlins. Hier wurde das Schicksal der Teilung Berlins dargestellt, vor allem die Bedeutung für die Menschen.

Ich persönlich muss sagen, dass ich erst dort wirklich verstanden habe, was die Teilung der DDR und der BRD wirklich bedeutet hat.
Nun befinden wir uns auf dem Rückweg von drei sehr ereignisreichen Tagen und ich bin froh, dass wir die Einladung zu dieser Reise bekommen haben.



Vanessa Q2c
17.03.2015

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Fotos: Bundespresseamt - Wir danken für die Erteilung des Copyrights.  Klasse Q2c






 
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