Elterninformationsreihe im Schuljahr 2015/2016

Ort:
Thomas-Mann-Schule

Immer häufiger treten Erziehungsfragen in Elterngesprächen auf.

Um Antworten und Impulse auf diese Fragen zu bekommen, darum soll es an den geladenen Informationsabenden für Eltern gehen.

Termine 2015/2016

Termine im Schuljahr 2015/2015

Einladung zum Themenabend Flüchtlinge am 24.11.2015 in der TMS


Termine 2014/2015
04.11.2014
Zusammenschau des Abends:
Mobbing - Jeder kann etwas tun!

10.03.2015
Wie viel Pornographie verkraften Jugendliche?
Zusammenschau des Abends

21.04.2015
Zusammenschau des Abends:
Jungen heute!

Termine im Schuljahr 2014/2015

Marion Link

 
Termine im Schuljahr 2013/2014

Erziehung ist nicht kinderleicht!

Termine im Schuljahr 2012/2013


Terminrückblick 2011/2012

Datum

Thema

Referenten


Do


17.November 

2011


19:30

Uhr

Pubertät -
Was geht?

Pro Familia


Sexualpädagogisches Team:
Olaf Tietje
Kristina Istok


Do

09. Februar

2012

19:30

Uhr

Impfungen-
ein wichtiger Aspekt
in der Präventivmedizin

fällt aus!

UKSH Lübeck
Institut für Transfusionsmedizin
Dr. med. Birgit Mack


Do


22. März

2012


19:30

Uhr



Illegale Drogen


AWO
Drogenberatungsstelle:
Georg Freundt
Claudia Schäfer

Kriminalpolizei:
Bernd Frankmeier
Terminrückblick 2010/2011


Datum

Thema


Referenten


Do


16. September 2010


19:30

Uhr


Chatten ohne Risiko?!


Was Eltern wissen sollten.

Herr Mathias Lenzmeier


Kinder- und Jugendbeauftragter

Barsbüttel



Do


25. November

2010



19:00

Uhr


GameTreff





Eltern testen Computerspiele!




Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren

Schleswig-Holstein

Medienpädagoge

Herr Henning Fietze


Do


31. März

2011



19:30

Uhr


Traurig, oder was?


Ab wann ist Hilfe nötig?


Frau Birgit Scheferling


Dipl. Psychologin

Lübeck


Terminrückblick 2009/2010


Datum

Thema

Referenten


Do


10. Dezember
2009

Verlegt:
03. Juni 2010


19.30
Uhr


Was ist los?


Wie Aufmerksamkeit funktioniert!


Universität Lübeck


Frau Gabriele Schmid


Dipl. Psychologin


Do


25.Januar 2010




19.30 Uhr


Klick, klick, klick…


Was der Computer mit uns macht!


Prof. Dr.
Karla Misek-Schneider

Fachhochschule Köln


Do


25.März
2010


19.30
Uhr


Ich mach‘ das so!


Wie unterschiedlich Jungen sein können!



Jan Heitmann


Dokumentationsstelle

Jungenarbeit

Hamburg


Terminrückblick 2008/2009

06.11. 2008 - Wo hakt es auch bei toller Begabung? - Chance oder Schicksal? - Frau Gabriele Schmid, Dipl. Psychologin, Universität zu Lübeck

19.02.2009 Mobbingfälle in der Schule! Hinschauen und Handeln - Jens Lindemann, AKJS-Bad Segeberg

07.05.2009 Kann man Mathematik begreifen? Mathematik zum Anfassen - Prof. Dr. Dieter Reusch, FH Lübeck



Terminrückblick 2007/2008


Datum

Thema


Referenten


I. Halbjahr

Do

15.11 2007

  19Uhr     

Meine neue Schule

Schulpsychologische Aspekte

Schulpsychologe

Herr Norbert Hartmann

Do

24.01.2008

19 Uhr

Verloren oder orientiert?

Auf neuen Wegen in die digitalen Medienwelten!

Universität zu Lübeck

Herr Dr. Thomas Winkler

                       




II. Halbjahr

Do
13.03.2008
19 Uhr
Wenn "essen" zum Problem wird.
Frau Dr. Dorothe Verbeek
Psychotherapeutin am UK-S-H
Do
06.06.2008
19 Uhr
Wo hakt es auch bei toller Begabung? Chance oder Schicksal?
Universität zu Lübeck
Frau Gabriele Schmid Dipl. Psychologin

Terminrückblick 2006/2007


Datum

Thema

Referenten




I. Halbjahr


Di

07.Nov. 2006


19 Uhr

„Illegale Drogen“

AWO:

Herr G. Freundt

und Mitarbeiter

Di

23. Januar
2007


19 Uhr

Erziehung ist nicht kinderleicht!

Familienberatungs-

stelle:

Frau Mentner

und Mitarbeiter




II. Halbjahr


Do

08. März 2007

19 Uhr

Liebe, Partnerschaft
und Sexualität

Pro Familia:

Frau Kaiser

Herr Rattay

Do

07. Juni 2007

19 Uhr

Selbstbewusstsein

Gewaltprävention:

Roy Schirdewahn



1. Themenabend:   
             „Illegale Drogen“               
am 07. November 2006

Die Einladung zum Thema „illegale Drogen“ wurde von überraschend vielen Eltern und mit großem Interesse angenommen. Herr Freundt und Frau Schäfer, DrogenberaterInnen der AWO, stellten die umfangreiche Arbeit der AWO dar und sowie auch die Möglichkeiten, sich vertraulich informieren und beraten lassen zu können. Herr Kriminaloberkommissar Bernd Frankmeier berichtete aus seinem alltäglichen Umfeld aus der Lübecker Szene.

Der Abend bot gute und direkte Gelegenheiten, Antworten auf Fragen zu bekommen, die sonst nicht so aus der Presse oder Literatur zu erhalten sind bis hin zum Einblick in den Drogenkoffer.
Hiermit vielen Dank an die Referenten, die diese offene Gesprächsrunde ermöglicht haben.

Ebenso vielen Dank an den 13. Jahrgang, der für die Bewirtung gesorgt hat.

Fazit:

  • Das Persönlichkeitsprofil ist für eine mögliche Suchtgefahr maßgeblich.
  • Die Lust am Ausprobieren, der Trend sich mitreißen zu lassen sind häufige Ursachen für den ersten Versuch.
  • Die Gelegenheiten sind viel leichter geworden, was die Beschaffung der Drogen betrifft.
  • Halt bietet ein offener Dialog im Elternhaus, Freundeskreis und auch Schule.
  • Schützend wirkt ein Interesse für eine Sache oder ein Hobby.
  • Aufklärung und  richtige Informationen können Gefahren vorbeugen.

2. Themenabend:    
„Erziehung ist nicht kinderleicht!“   
am 23. Januar 2007


Auch diesen Themenabend besuchten sehr viele Eltern  - vornehmlich aus den Klassen 5 bis 8 -  und nahmen Platz in den Räumen der neuen Cafeteria. Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrganges hatten wieder für einen gemütlichen Rahmen gesorgt. Vielen Dank!

Frau Dipl.-Psychologin Marlen Mentner, Leiterin der Beratungsstelle für Familien- und Erziehungsfragen der Gemeindediakonie Lübeck, Hüxterdamm 18, hielt einen Vortrag, der allen Eltern und Erziehern zwar keine Reparaturwerkstatt oder sichere Rezepte versprach, aber umso mehr viel Verständnis für die Situationen sowohl aus elterlicher und kindlicher Sicht aufzeigte.

Ein Ziel dieses Vortrages war neben aufdeckenden und aufklärenden Beispielen auch immer wieder die Nähe und das Schöne in der Erziehung aufzuzeigen und Eltern und Erzieher daran zu erinnern. Hierfür hatte Frau Mentner Pausen gesetzt, so dass jeder für sich das Besprochene im Stillen bewegen konnte.
Schon in der Pause entwickelte sich ein reger Austausch unter den Eltern, der sich danach im Gespräch mit Frau Mentner vertiefte.

Interessante Auszüge:

Grundsäulen der Erziehung:

  • Vertrauen und liebevolle Zuwendung
Respekt und Achtung
Struktur und Grenzen
Förderung und Unterstützung
  • Schwierig ist häufig, das richtige Maß zu finden:
Probleme ergeben sich aus dem „zu viel“ und „zu wenig“!
  • Wünschenswertes Ziel bei allen Überlegungen ist, wie bleibt der gegenseitige Respekt erhalten und wie geht liebevolle Nähe nicht verloren?
  • Für die Eltern ist es besonders schwer Grenzen zu setzen.
  • Wichtig ist, dass die Eltern ihre eigenen Bedürfnisse nicht aus dem Blick verlieren, denn mit Ausgeglichenheit und Freude sieht die Welt nun mal fröhlicher aus.


3. Themenabend: Pubertät- was geht?"
am 08.März 2007



Es hat sich schon eine kleine Tradition eingestellt:
Auch dieser Themenabend wurde sehr gut besucht und die Bewirtung klappte prima. Vielen Dank an die SV!



Nun zum Thema selbst:
Unsere Referenten - Sexualpädagogen  - von der pro familia Beratungsstelle in Lübeck – Frau Anne Kaiser und Herr Thomas Rattay  - führten uns lebhaft durch diesen Abend.
Gleich zu Beginn wurden wir aufgefordert, uns einen Gesprächspartner/ eine Gesprächspartnerin zu suchen, die wir nicht kannten. Nun sollten wir uns selbst an unsere Zeit der Pubertät erinnern………!

Ein Vergleich früher – heute:
  • Heute setzt die Pubertät sehr viel früher ein.
  • Auf dem Weg in den Kindergarten „zwingen“ Plakate die Eltern sehr früh zu aufklärenden Gesprächen.
  • Das freie Spielen und das Toben mit Nachbarskindern kommen kaum noch vor.
  • Für einige Eltern sind Kinder eher eine Selbstverwirklichung.

Wegen Umbau geschlossen! Oder Wandlungszauber Pubertät! – so betitelte Herr Rattay seinen Kurzvortrag. Er umfasst sehr wirklichkeitsnah vier Aspekte der Pubertät.

  • Körperliche Veränderungen (auch im Gehirn!) mit den anhaftenden Zweifeln: Bin ich normal- ist das normal?“
  • Zwischen Kuscheln und Selbstbestimmung: Was brauchen Jugendliche an Nähe? und Gleichaltrige sind viel wichtiger!
  • Die Herausforderung an Eltern – was geht noch?! Auch wenn es schwer fällt: abwägen zwischen Vertrauen haben und Grenzen setzen und nicht vergessen: die elterliche Beziehung ist immer eine lang anhaltende und nicht so schnell zu erschütternde Beziehung.
  • Freundschaft, Liebe und Sexualität: Eltern und große Geschwister bleiben wichtige Ansprechpartner neben Freunden, Bravo, Schule.
Anhand von Fallbeispielen konnten Fragen und Einstellungen besprochen werden.


Ein voll belegter Informationstisch mit vielen Broschüren zum Mitnehmen, ein Vortrag begleitendes Handout und eine Bücher- und Internetadressenliste unterstützen diesen Abend.
Insgesamt wurde uns ein lebendiger Informationsaustausch geboten.



4. Themenabend:   "Selbstbewusst durch Selbstbehauptung und Selbstverteidigung
– eine Gewaltprävention"
am
07.Juni 2007

Schwächere Menschen können sich auch gegen Stärkere durchsetzen!
Das konnten wir an diesem Abend eindrucksvoll erleben:
Herr Roy Schirdewahn und seine Assistentin Anka präsentierten uns, wie man sich aus bedrängten Situationen heraushelfen kann.
Dazu ist kein großer Kraftaufwand nötig, denn man nutzt die Kraft des Angreifers aus.
Selbstbehauptung und Selbstverteidigung kann gelernt werden:
  • Grenzen ziehen, bewachen, verteidigen können
  • Weder Opfer noch Täter werden
  • Anderen helfen
  • Selbstbewusst auftreten
  • Herausforderungen annehmen
  • Ziele erreichen
Herr Schirdewahn erklärte sein Konzept in Noten – ja so wie Schulnoten:
Die Noten 5 und 6 beschreiben die Hilflosigkeit, das Ausgeliefertsein, wenn man sich nicht oder nur sehr verhalten wehren kann.
Die Note 4 beinhaltet, dass man einen Angriff bereits beenden kann.
Note 3: Besser fühlt man sich dann, wenn erst gar kein Angriff zustande kommt, weil man ihn vorher schon verhindern konnte. 
Mit den Note 2 und 1 werden Fähigkeiten der Selbstbehauptung beschrieben. Eine sichere Ausstrahlung führt eher zu ausgeglichenen Situationen. Ein Streitlustiger / Streitsuchender, der häufig selbst Probleme hat, sucht noch schwächere Opfer, um sich abzureagieren. Ein selbstbewusster Mensch kommt dann als Opfer nicht mehr in Frage.
Mit Selbstverteidigungsübungen kann nach und nach ein Selbstbewusstsein aufgebaut werden, das sich auch auf andere Situationen übertragen lässt: 
Im Alltag kommen viel häufiger „verbale Angriffe“ bzw. Situationen vor, in denen man sich „nur“ behaupten muss. Auch gerade für diese Situationen ist es sehr gut, einmal körperlich zu erfahren, wie es denn ist, sich nicht wegschubsen zu lassen oder gar Herausforderungen selbstbewusst anzunehmen, Situationen selbst zu gestalten und nicht mehr nur auszuhalten. So  kann man seine Ziele (z. B. Klassensprecher werden zu wollen) besser erreichen.

Nach der Pause, die einen regen Austausch ermöglichte, waren alle Eltern neugierig geworden und bereit, selber Erfahrungen zu machen. Im Innenhof, von der Abendsonne beschienen, hatten alle viel Spaß an den kleinen Übungen, die sehr wirkungsvoll waren.
Die Zeit verging so sehr schnell – vielen Dank an Herrn Schirdewahn und an Anka.

Die Eltern waren sehr beeindruckt und fanden die Idee gut, an Wandertagen oder Projekttagen Selbstbehauptungskurse auch in Klassen durchzuführen, was bereits in einigen Klassen schon geschehen ist.

Wir wünschen allen Eltern und Schülern eine erholsame Sommerpause!


Marion Link


 
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