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Neue Computerausstattung der Thomas-Mann-Schule
Im Rahmen der Renovierungsarbeiten wurde auch die Computerausstattung der Thomas-Mann-Schule zum Schuljahr 2011-12 modernisiert.

Rückgrat der neuen Infrastruktur ist die Anbindung aller Unterrichtsräume an das Schulnetz mit Gigabit-Ethernet. Damit ist die Grundlage dafür geschaffen, digitale Medien so in den Unterricht einzubinden, wie es pädagogisch sinnvoll und nicht mehr in erster Linie danach, was technisch-organisatorisch möglich ist. Zunächst können nun die Notebooks und Beamer-Notebook-Koffer der Schule auch dazu genutzt werden, spontan im Internet zu recherchieren und Inhalte aus dem Internet zu präsentieren, ohne dafür erst mit der ganzen Klasse in einen der Informatikräume umziehen zu müssen. In dem Maße, wie es die finanziellen Mittel der Schule hergeben, sollen die Möglichkeiten in den kommenden Jahren durch Notebook-Klassensätze erweitert werden.



Doch damit nic
ht genug. Die Schule hat auch zwei neue Informatikräume bekommen, die jeweils mit 29 PCs, Drucker und Beamer ausgestattet sind. So können nun auch in den größeren Klassen alle SchülerInnen an einem „eigenen“ Gerät arbeiten. Dies kommt natürlich dem Unterricht in allen Fächern bei Recherchen, Präsentationen oder fachspezifischen Anwendungen wie z.B. Computeralgebrasystemen zugute. Besonders profitiert aber natürlich der Informatikunterricht, der seit diesem Schuljahr nicht mehr nur in der Oberstufe, sondern auch als vierstündiges Wahlpflichtfach ab Klasse 8 angeboten wird.

Damit die SchülerInnen auch außerhalb des Unterrichts unabhängig vom Elternhaus mit dem Computer arbeiten können, wurden und werden in den kommenden Wochen weitere PCs im Lernzentrum aufgestellt. Diese sind identisch mit denen in den Informatikräumen und können für schulische Zwecke in Freistunden oder nach dem Unterricht genutzt werden.

Nicht nur die Hard- und Software wurde modernisiert, auch beim Administrationskonzept haben wir uns von dem in jeder Hinsicht veralteten Windows-Domänencontroller verabschiedet. Damit haben die SchülerInnen nun keine eigene Kennung mehr. Stattdessen wird auf den Schul-PCs ein Standardbenutzer angemeldet und alle Änderungen an der Software werden mit Hilfe einer sog. „Wächterkarte“ beim Neustart ungeschehen gemacht. Das erleichtert den Unterricht, weil niemand mehr sein Passwort vergessen kann und die Programmeinstellungen bei allen SchülerInnen identisch sind. Eigene Daten legen die SchülerInnen auf einem USB-Stick oder in einem virtuellen Klassenraum im Internet ab. Auf die Weise sind die Daten dann auch zuhause problemlos verfügbar. Es erspart uns zudem eine Menge Arbeit, weil keine Kennungen mehr verwaltet werden müssen, weil die PCs einfacher administrierbar sind und der Domänencontroller selbst überhaupt nicht mehr administriert werden muss.

Unterstützung bei der Administration erhält die Schule durch das IQSH, das uns das beschriebene Konzept vorgeschlagen und die Standard-Softwareausstattung zu Verfügung gestellt hat. Das IQSH stellt uns auch den Vermittlungsrechner bereit, der die Schule mit dem Internet verbindet. Hier sorgt eine Filtersoftware dafür, dass jugendgefährdende Inhalte auch bei eigenständiger Arbeit genauso außen vor bleiben wie Schadsoftware. Zugleich sorgt ein „Proxy-Server“ für die optimale Ausnutzung unserer Internetanbindung, indem Webseiten zwischengespeichert und die verfügbare Bandbreite gerecht auf alle Nutzer verteilt wird. Wenn demnächst unsere Internetanbindung auf den VDSL-Standard umgestellt wird, dann wird Letzteres hoffentlich nicht mehr so wichtig sein wie derzeit noch.

Die Thomas-Mann-Schule ist eines der ersten Gymnasien in Schleswig-Holstein, das auf diese „Landeslösung“ setzt. Wir wollen in den nächsten Jahren kritisch-konstruktiv prüfen, ob sie unseren – im Vergleich mit anderen Schulformen – vielleicht höheren Anforderungen genügt. Insofern ist das hier Beschriebene nur als eine Momentaufnahme zu verstehen. Kaum etwas ändert sich so schnell wie die Informationstechnik und als Schule wollen wir unseren SchülerInnen auch in diesem Bereich eine gute Bildung ermöglichen. Das erfordert beständigen Wandel.

Darum kümmern sich – und das ist die letzte Neuerung – ab sofort Frau Blechschmidt, Herr Diekmann und Herr Janneck.

Dr. Michael Janneck
14.02.2012


Informatik an der Thomas-Mann-Schule
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