Das Projekt Die Partnerschulen Die Wakenitz Baustile in Lübeck
Altstadtsanierung
Die Lübecker Häfen Der Altstadtrand Die Hüxstraße

 
Der östliche Altstadtrand
Gewerbe an der Kanalstraße
Parkplätze und Parkhaus

Vorstellung der Betriebe rund um die Kanalstraße mit Kundenbefragung und Illustration



Geschichte des Gewerbegebietes

Um 1900 baute Lübeck eine Wasserverbindung zu Hamburg, um im internationalen Schiffahrtsgeschäft konkurrenzfähig zu bleiben. Der Bau dieses "Elbe-Lübeck-Kanals" veränderte die Ostseite Lübecks maßgeblich.Reichten zuvor die Flußniederungen bis an den Stadtrand heran, wurde die Wakenitz nun zurückgedrängt. Dadurch wurde neues Land gewonnen, ein künstliches Ufer entstand, der Klughafen wurde gebaut. Während der nun folgenden Bebauung war an der Kanalstraße von vorne herein eine gewerbliche Nutzung vorgesehen.
Seit 1900 wird die Kanalstraße also gewerblich genutzt, damals aber noch als Hafenumschlagsplatz. Die Bebauung bestand hauptsächlich aus Lagerschuppen und Hafengebäuden. Das Gewerbegebiet sollte deutlich vor der Stadt liegen, so daß die alte Stadtgrenze erhalten blieb.
Die Ideen von damals versucht man heute weiterzuführen. Die Kanalstraße ist weit genug von der Innenstadt entfernt, so daß auch für größere Betriebe Platz genug vorhanden ist und auch Lärmbelästigungen sind so ausgeschlossen.
An der Kanalstraße sind keine Rahmenbedingungen gegeben, jeder Baustil ist erlaubt, im Gegensatz zur Innenstadt. Diese Unregelmäßigkeit gegenüber der Innenstadt ist sogar gewollt, um die Gebiete deutlich voneinander abzugrenzen.
Dennoch fördert diese Straße auch das Leben der Innenstadt. Die Kanalstraße liegt günstig genug, um bequem zu Fuß dort einkaufen zu können, für Autofahrer liegt sie ebenso ideal.
Das Wohnen in der Innenstadt soll erhalten bleiben, so daß sich das Gewerbe in der Nähe befinden, aber dennoch außerhalb liegen muß.
Die Geschäfte werden von den Bewohnern Lübecks benötigt, so daß man sie auch als Geschäfte der Innenstadt bezeichnen kann.



Zukunftspläne

In der Stadtplanung ist das Gebiet Kanalstraße praktisch abgeschlossen. Das Ziel, ein neues Gewerbegebiet zu schaffen, wurde erreicht, große Betriebe haben sich hier niedergelassen und damit die Aufmerksamkeit der Kunden auf die Kanalstraße gelenkt.
Die Ansiedlung von Geschäften ist beendet, auch wenn noch Platz genug vorhanden ist und Mietsräume zur Verfügung stehen.
Auch die Diskothek „Body & Soul" hat sich an der Kanalstraße niederlassen, da hier keine Gefahr der Lärmbelästigung besteht.
Als langfristige Planung wird das Projekt „Parken unter Bäumen" angesehen. Sollte die Anzahl der Autos rückläufig sein, werden die Parkplätze zu Grünflächen umfunktioniert. Aus diesem Grund sind in der Kanalstraße auch keine neuen Parkhäuser gebaut worden, denn diese lassen sich schlechter in die Natur eingliedern.



Baustile

Die Baustile des Gewerbegebietes sind sehr individuell gehalten. Die Vorgaben der Innenstadt, wie beispielsweise einheitlich rote Dächer, sind hier nicht gegeben. Dementsprechend sind die Gebäude auch gestaltet. Zumeist lehnen die Betriebe in ihrem Äußeren an frühere Lagerschuppen oder Hafengebäude an. So auch der Gewerbehof. 

Foto Gerwerbehof (51KB)

Dessen drei Gebäude sind den alten Hafenschuppen nachgebildet. Darauf weisen die schlichten Fassaden und die hochbeinige Bauweise hin, die früher einen Schutz vor Hochwasser darstellte.
Auch die viel kritisierte Gestaltung Aldis lehnt sich bewußt an frühere Bauweisen an.

Foto ALDI (55KB)

Das Gebäude ist eine Original-Nachgestaltung eines hölzernen Lagerschuppen, der früher an diesem Platz stand. Durch diese Bauweise ist das Gebäude niedrig genug, um den Bewohnern der Innenstadt einen Blick über das Geschäft hinweg zu ermöglichen, ebenso den Besuchern, die über eine der zahlreichen Brücken auf die Stadt zugehen. Die Schönheit der Altstadt wird auf diese Weise nicht hinter neuen Fassaden verborgen.

Foto Noack (58KB)

Der NOACK-Block ist in seiner Bauweise einzigartig. Er wurde in eine Baulücke zwischen alten Gebäuden hineingesetzt. Von seinem Äußeren paßt er sich durch seine Giebeldächer derart seiner Umgebung an, daß er wie ein altes Gebäude wirkt.


Kundenbefragung

Wir führten an der Kanalstraße eine Kundenbefragung durch. Die 100 von uns befragten Leute antworteten wie folgt: 

1. Erledigen Sie die meisten Ihrer Einkäufe in der Kanalstraße ?
74 % antworteten mit nein
26% unserer Befragten erledigten die meisten ihrer Einkäufe in der Kanalstraße. 

2. Haben Sie Ihre Einkäufe an die Kanalstraße verlagert ?
19% haben ihre Einkäufe von der Innenstadt, bzw. von außerhalb, an die Kanalstraße verlagert. 30% der Befragten verlagerten zumindest einen Teil ihrer Einkäufe in dieses Gebiet. 

3. Sind die Parkplätze ein Grund in der Kanalstraße einzukaufen ?
Für 50% unserer Befragten sind die öffentlichen Parkplätze und die guten Anfahrmöglichkeiten mit dem Auto ein Grund, in der Kanalstraße einzukaufen. 

4. Wie häufig gehen Sie in der Kanalstraße einkaufen ?
29% gehen sehr häufig in der Kanalstraße einkaufen. 23% hingegen nur äußerst selten.



Gewerbeübersicht
 

NOACK                               :Bodenbeläge, Parkett und Gardinen 

Wöltjen                                :Fahrradverkauf und -reparatur 

Fishermans Partner               :Angelgeräte und -zubehör 

Aldi                                      :Lebensmittel, Haushaltswaren 

Fachmarkt für Hund+Katze  :Tierfutter und -zubehör 

Gewerbehof                         : -Wohnsinn (Einrichtungsgegenstände)
                                              -Reisebüro am Kanal
                                              -Sanitätshaus Berndt+Koop (medizinische Hilfsmittel)
                                              -Unternehmungsberatung Kontny+Clasen
                                              -EDV-Beratung (Software)
                                              -Online Computersysteme 

Werkhof EG                        : -EVG Landwege (Naturkost)
                                              -Hautnah (Naturkosmetik)
                                              -Sattelfest  (Fahrradreparatur)
                                              -Café  Affenbrot
                                              -Rucksackhotel
                                              -Conspirit (Musikinstrumente)
                                              -Biosolar
                                              -Galerie Mystik
                                              -Inf.-Büro E.Warnemünde
                                              -Stattauto



NOACK

„NOACK" existiert bereits seit 1963 an der Kanalstraße, es ist damit eines der ältesten Geschäfte in dieser Straße. Die Gründe für die damalige Niederlassung sind heute nicht mehr bekannt. Der Betrieb handelt mit Bodenbelägen, Parkett und Gardinen und hat sich als Zielgruppe einen gehobenen Kundenkreis gesetzt. Als Standortvorteil empfindet der Geschäftsführer die Parkplätze auf eigenem Grundstück. Das Geschäft hat auf eigene Kosten eine Tiefgarage gebaut, da sich die öffentlichen Parkplätze auf den vorderen Teil der Kanalstraße begrenzen und nicht bis an „NOACK" heranreichen.
Die Stadtnähe wird bei „NOACK" als Standortnachteil gewertet, da Lübeck als Geschäftsstadt ein schlechtes Image besitzt, welches durch die Innenstadtsperrung noch gefördert wird.



Wöltjen

„Wöltjen" hat sich 1995 an der Kanalstraße niedergelassen. Es hat seinen Standort aus verschiedenen Gründen von der Hüxstraße an die Kanalstraße verlegt, ausschlaggebend war aber die Innenstadtsperrung, durch die das Geschäft zu schlecht erreichbar wurde. Mit der Kanalstraße wurde ein interessanter Platz in alter Umgebung gefunden, wodurch der alte Kundenstamm erhalten blieb. Das Geschäft hat eine große Fläche zur Verfügung und zahlreiche öffentliche Parkplätze direkt vor der Tür. Der Betrieb verkauft und repariert  Fahrräder, damit spricht er Normalverbraucher, häufig Familien, an.
Die Erwartungen, die an den neuen Standort gestellt wurden, haben sich bisher nur zum Teil erfüllt. So ist die Kundenzahl beispielsweise rückläufig, da die Laufkundschaft ausbleibt.
Dennoch ist der Umsatz in etwa gleich geblieben, da die Kunden sehr zielgerichtet kommen und so mehr kaufen.
Die Pachtkosten sind hier höher als in der Hüxstraße, trotzdem hat sich der Wechsel rentiert. Konkurrenz durch die Innenstadtnähe ist zwar vorhanden, jedoch kann „Wöltjen" dies durch die günstige Verkehrslage und viele Parkgelegenheiten wieder ausgleichen.



Fisherman’s Partner

Mitte Januar 1998 ließ sich das Fachgeschäft für Angelsport in der Kanalstraße nieder. Mit einem Großen Produktangebot, das reichlich Auswahl auf  einer großen Fläche bietet, ist „Fisherman’s Partner" der erste Angelgroßmarkt im Raum Lübeck. Mit viel Freundlichkeit und Fachberatung kommen die Angestellten den Kunden aus Lübeck und Umgebung entgegen.
Mit der Erwartung, gute Umsätze zu erwirtschaften, ließen sie sich vor 3 ½ Monaten dort nieder und erfuhren auch den gewünschten Erfolg. Da die Kanalstraße stark befahren ist, sowohl von Privat- als auch Berufsverkehr, und eine große Vielfalt an Parkplatzmöglichkeiten bietet, haben die Kunden enorme Vorteile, das Geschäft zu erreichen. Der Geschäftsführer sieht es allerdings als Nachteil, dass der Parkplatz gebührenpflichtig ist und schnell Strafzettel verteilt werden. Dieser Faktor erregt bei den Kunden Ärgernis, so dass sie zumeist nur wenig Zeit mitbringen können.
In der Innenstadt gibt es zwar auch zwei Angelgeschäfte, die aber erstens nicht die Größe und die damit verbundene Auswahl bieten und zweitens keine guten Anfahrmöglichkeiten aufweisen können, da die Hauptverkehrsadern der Innenstadt zur Zeit noch saniert werden.



ALDI
Nach einigen Jahren war die Innenstadtfiliale in der Königstraße nicht mehr kundengerecht gewesen. Auf  kleinem Raum konnte die gesamte Produktpalette nicht geboten werden. Da sich das Geschäft in einer kaum befahrenen Straße befand, kamen meist nur Fußgänger um kleinere Einkäufe zu erledigen. Im September 1997 war es dann soweit: Die Räumlichkeiten in der Kanalstraße waren fertiggestellt. Seitdem hat sich für die Filiale viel verändert. Auf einer großen Fläche werden heute Produkte angeboten an die in der Königstraße nicht zu denken war, da die Einkäufe von dort nur per Hand oder per Fahrrad weggeschafft werden konnten. Heute bietet ALDI eigene Parkplätze auf dem eigenen überliegenden Parkdeck. So kommen nicht nur Kunden aus der Innenstadt, sondern auch von außerhalb, da ein reger Berufsverkehr in der Kanalstraße herrscht. Da jetzt vor allem Großeinkäufer kommen, hat sich der Standortwechsel  rentiert und die Kunden sind deutlich zufriedener und nehmen die Filiale besser an.
Als Nachteil ist laut Filialleiter allerdings das umliegende Wohngebiet zu werten. Durch soziale Schwachpunkte im angrenzenden Stadtgebiet kam es schon vielfach zu Einbrüchen.
Die zeitweilige Verkehrsberuhigung der Innenstadt wirkte sich insoweit auf die alte ALDI-Filiale aus, dass nur Fußgänger die Königstraße erreichten konnten. Somit besteht heute keine Konkurrenz durch die Innenstadt, da viele Geschäfte immer noch nicht mit dem Auto erreicht werden können. ALDI hat aber auch keine Konkurrenz durch Großmärkte Von außerhalb, weil dort erstens weitere ALDI-Filialen vertreten sind und zweitens ALDI durch niedrige Preise als beliebter und anerkannter Discount einen großen Kundenkreis beansprucht. So verkraftet es natürlich auch die höheren Pachtkosten als zuvor, da sich nicht nur die Fläche vergrößert hat, sondern auch die Produktpalette erweitert wurde.


Fachmarkt für Hund & Katze

Im selben Gebäude wie ALDI ließ sich der „ Fachmarkt für Hund & Katze" neben einer Filiale im Wirthzenter in der Ratzeburger Allee Anfang  April `98 nieder. Der Geschäftsführer sieht es als großen Vorteil der direkte Nachbar von ALDI zu sein, da der Discount einen großen Kundenkreis anspricht. Da der Fachmarkt aber ziemlich klein ist und versteckt liegt, hat sich die Niederlassung  nach einem Monat noch nicht wie gewünscht rentiert. Der Laden ist zur Zeit noch auf Probe und will die weiteren Entwicklungen abwarten. Obwohl eher Anwohner der Innenstadt angesprochen werden sollen, ist der Besitzer froh, dass ein großes Angebot an Parkplätzen besteht. Somit hat er der Großfiliale von außerhalb auch keine Nachteile einzugestehen. Die anderen Zoogeschäfte und Tierfuttermärkte aus der Innenstadt werden von dem Besitzer aber auch nicht als Konkurrenz angesehen, da es für deren Kunden kaum Anfahrmöglichkeiten mit dem Auto gibt.



Wohnsinn

Der Betrieb hat sich November 1996 an der Kanalstraße niedergelassen, vor allem auf Grund der Stadtnähe. Das Geschäft steht im Wettbewerb mit der Stadt, was durchaus positiv gewertet wird. Auch waren die günstigeren Preise für die Räumlichkeiten ausschlaggebend für die Existenzgründung im Gewerbehof. Die Mieten der Innenstadt für 150 m waren um ein Vielfaches höher.
„Wohnsinn" versucht eine möglichst große Kundenschicht anzusprechen, ohne sich eine besondere Zielgruppe zu setzten. Das Geschäft bietet Miteinrichtungsgegenstände an, es führt keine kompletten Wohnwände.
Als Standortnachteil wird das Ausbleiben der Laufkundschaft gewertet, die Kunden kommen und kaufen sehr gezielt.
Die Erwartungen des Betriebes haben sich dennoch erfüllt, das Konzept ist aufgegangen. Allerdings hat sich das Geschäft erst neu gegründet, so daß keine Erfahrungen vorhanden waren. Als Vorteil gegenüber der Konkurrenz aus der Innenstadt werden die zahlreichen Parkplätze gewertet, zumal „Wohnsinn" die Parkgebühren zurückerstattet.



Reisebüro am Kanal

Das Reisebüro hat sich im November 1996 in der Kanalstraße niedergelassen. Die Erwartungen haben sich bisher erfüllt, als Vorteil wertet der Betrieb die Parkplätze und eine Abgrenzung zur Innenstadt, da die Sperrung katastrophale Auswirkungen mit sich zieht.
Nachteile konnte das Reisebüro bisher nicht verzeichnen, von einem Rückgang der Laufkundschaft abgesehen. Allerdings sind die Pachtkosten an der Kanalstraße höher als in den früheren Räumlichkeiten, die aus Platzmangel aufgegeben werden mußten. Als Reisebüro hat sich der Betrieb keine besondere Zielgruppe gesetzt.
Die Konkurrenz in dieser Branche ist sehr groß, doch durch die Entfernung zur Innenstadt noch nicht extrem.



Sanitätshaus Berndt+Koop

Das „Sanitätshaus Berndt+Koop" handelt mit medizinischen Hilfsmitteln und -geräten.
Es hat sich am 4.4.1997  als Zweigstelle an der Kanalstraße niedergelassen. Das Zweitgeschäft wurde eröffnet, da die größtenteils behinderten Kunden auf das Auto angewiesen sind und die Filiale in der Innenstadt durch die Sperrung und fehlenden Parkplätze zu schlecht erreichbar ist.
Der Betrieb an der Kanalstraße hingegen ist mit dem Auto optimal zu erreichen, für genügend Parkgelegenheiten ist gesorgt.
Dennoch haben sich die Erwartungen noch nicht erfüllt, für Fußgänger ist das Geschäft zu weit entfernt und es gibt keinerlei Verbindungen durch öffentliche Verkehrsmittel.
Konkurrenz durch die Innenstadt ist auf diesem Gebiet sehr wenig gegeben, zumal die Parkplätze ein großer Vorteil gegenüber der „aussterbenden" Innenstadt sind.



Werkhof

Die Niederlassung des ersten Handel- und Kulturzentrums in der Kanalstraße wurde von der sogenannten "Werkhof - Gruppe" betrieben. In einer alten Lagerhalle entstanden verschiedene, aber allesamt naturbezogene Geschäfte, wie beispielsweise "Hautnah". Neben diesen Betrieben, die praktisch als Gründerbetriebe des neuen Gewerbegebietes angesehen werden können, wird der Werkhof auch für Kulturzwecke zur Verfügung gestellt. So finden hier gelegentlich Konzerte und andere Musikveranstaltungen statt. Dieses Stück Kultur Lübecks ist jetzt jedoch in Gefahr. Die Musikveranstaltungen sollen auf 99 Besucher beschränkt werden, da die Brandschutzvorschriften den Ansprüchen einer größeren Besucheranzahl nicht entsprechen. Auch müssen eine Reihe von privaten Parkplätzen aufgewiesen werden, da die von öffentlichen Geldern finanzierten Parkgelegenheiten zu diesem Zweck nicht genutzt werden sollen. Die Kompromißbereitschaft ist aber auf beiden Seiten gegeben und dem Werkhof - Förderverein liegen schon Lösungsmöglichkeiten vor. So sind beispielsweise Benefizveranstaltungen geplant sowie eine Doppelnutzung der Parkplätze. Trotzdem ist die Unterstützung für ," soziokulturelle Zentren" durch die Landesregierung Schleswig - Holsteins unumgänglich, dieses Jahr wird ein Teil des Geldes für den Brandschutz genutzt.



EVG Landwege
Naturkost aus der Region 

Bei der Gründung des Werkhofes war EVG Landwege von Anfang an dabei. Naturkost aus der umliegenden Region sollte schmackhaft gemacht werden ,ein neuer Kundenkreis entstehen. Diese Erwartungen hatten sich bald erfüllt. Denn die alte Niederlassung des Geschäfts in der Falkenstraße auf der gegenüberliegenden Seite des Kanals war nicht so günstig gelegen. Zwar sind die Pachtkosten nun höher als zuvor, jedoch wird der Werkhof besser von der Kundschaft angenommen.
Als deutlichen Standortvorteil sehen die Angestellten die Nähe der Parkplätze, die Erreichbarkeit mit dem Auto und die Fußgängerbrücke an.
Noch scheint die EVG Landwege keine große Konkurrenz durch Märkte von außerhalb zu haben, da das Gebiet der Naturkost noch in der Entwicklung steckt. Somit sind sowohl Anwohner der Innenstadt als auch Kunden von außerhalb angesprochen.



Hautnah
Auch Hautnah war an der Gründung des Wekhofs durch die Werkhofgruppe beteiligt. Zuerst war „Hautnah" nur ein Naturkosmetikgeschäft, nach der Auflösung eines Bekleidungsgeschäftes übernahmen die Besitzer jedoch einen Teil der Kleidung.
 Bestimmte angesprochene Anwohnergruppen hat das Geschäft nicht, da die Kundschaft über die Grenzen Lübecks hinaus bis nach Hamburg reicht. Somit hat sich der Grundsatz, den Biomarkt zu erobern, realisiert. Dafür gehören die Anwohner der Innenstadt eher nicht zur Kundschaft, so die Geschäftsleitung, da diese normalerweise nicht an der Kanalstraße entlangkommen und ihre Einkäufe zum größten Teil in der Innenstadt erledigen. Für Kunden von außerhalb ist die Vielzahl an Parkplätzen dann natürlich ein weiterer Beweggrund im Werkhof und der Kanalstraße einzukaufen. Ein Standortvorteil für die Besitzer von „Hautnah" ebenso wie der starke Verkehr in der Kanalstraße, der immer neuer Kunden heranführt.


Wir danken den Geschäftsführern bzw Filialleitern aller aufgeführten Betriebe für die Unterstützung, Herrn Körber, Stadtplanungsamt, für die Auskünfte und die Pläne und Karten aus dem Stadtplanungsamt.


Zu den Parkplätzen und zum Parkhaus an der Kanalstraße
 

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Susan Wessin - Stand : 30.9.1998 - Thomas-Mann-Schule Lübeck
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