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Kurzbeschreibung des Projekts Das Projekt besteht aus einer vergleichenden Untersuchung des wechselseitigen Verhältnisses von menschlicher Siedlungstätigkeit und Umwelt in den Städten Barcelona/Spanien, Cork/Irland, Frankfurt/Main und Lübeck/Deutschland sowie Venedig/Italien. Alle sind am Wasser gelegen, und das Wasser stellt in ihnen ein konstituierendes Element ihrer Entstehung und Entwicklung dar. Sie liegen an der Küste, sind von Flüssen und Kanälen durchzogen und haben sich im Laufe der Jahrhunderte zu bedeutenden Handels- und Hafenstädten entwickelt. Frankfurt ist der zweitgrößte Binnenhafen Europas, die Küstenferne wird durch diese Tatsache relativiert. Der Bezug Mensch-Umwelt wird in zweifacher Hinsicht untersucht: wissenschaftlich-ökologisch und historisch. Zunächst werden die morphologischen Gegebenheiten des Gebiets, die durch menschliche Siedlungen verursachten Veränderungen und die daraus herrührenden ökologischen Probleme erforscht. Sodann wird der Einfluß der natürlichen Umwelt auf die Entwicklung der Stadt im Laufe der Jahrhunderte untersucht, insbesondere auf die Entwicklung des politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens. Die gemeinsamen und spezifischen Themenbereiche werden nach Absprache unter den Partnerschulen festgelegt. Das Hauptziel des Projekts ist es, den Erwerb einer europäischen Dimension schulischer Bildung zu fördern, indem die Erfahrungen und didaktischen Methoden nicht nur im Bereich der Theorie, sondern auch in der konkreten Ausführung eines Arbeitsplanes einander gegenübergestellt werden. Die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer der Partnerschulen erfolgt im wesentlichen auf der Grundlage vorbereitender Besuche, von Studienbesuchen und im Lehreraustausch. Die Anwendung von modernen Informationstechnologien erlaubt einen regelmäßigen Austausch in allen Phasen und Bereichen der Projektarbeit und bietet gleichzeitig den Zugang zu pädagogischen Innovationen. Das Projekt ist so konzipiert, daß es die Einbindung in den planmäßigen Unterricht der interessierten Klassen, die aktive Teilnahme der Schüler und Schülerinnen in den verschiedenen Phasen der Planung und Durchführung und die interdisziplinäre Zusammenarbeit gewährleistet. Es wird angestrebt, den Schülerinnen und Schülern die Besonderheiten und Probleme ihrer historischen und natürlichen Umwelt bewußt zu machen und sie zur Erkenntnis der kulturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der am Projekt teilnehmenden Länder und Städte zu befähigen. |
Die Thomas-Mann-Schule nimmt seit Januar 1996 am Europäischen Bildungsprojekt COMENIUS 1 im Rahmen einer multilateralen Schulpartnerschaft teil. Diese Aktion gehört zum Programm SOKRATES, dem Förderprogramm der Europäischen Union im Bildungsbereich. Auf nationaler Ebene werden die Aktivitäten durch den Pädagogischen Austauschdienst in Bonn organisiert und koordiniert (Nationale Agentur), auf Länderebene sind es die Kultusministerien / Senatsverwaltungen.
Schulen, die sich für eine Teilnahme an einem COMENIUS-Projekt interessieren, wenden sich an :