TMS-Schüler auf der CeBIT
von Hauke Pribnow

Mit den Karten, die wir von Cabus Business Solutions GmbH, einem Partnerunternehmen unserer Schule, geschenkt bekommen hatten, machten Eugen Beizerov, Tobias Drever, Sven Cremer und ich uns am Mittwoch, den 21. März 2007 morgens auf den Weg, um den letzten Tag der diesjährigen CeBIT in Hannover miterleben zu können.

Die CeBIT ist nicht nur deutschlandweit die größte Messe, sondern an der Besucheranzahl gemessen auch international auf dem ersten Platz der größten Messen. Auf der CeBIT stellt in erster Linie die Informationstechnik-Industrie jährlich ihre neuen oder bewährten Produkte vor, aber auch Hochschulen und Universitäten präsentieren ihre Forschungsergebnisse und versuchen so, neue Studenten und als Sponsoren interessierte Unternehmen zu gewinnen.

Bei Ankunft auf dem Messegelände war unser erstes Ziel der Stand von Cabus, da uns vorher angedeutet worden war, dass wir dort Informationen über eine kleine Tour durch den Siemens-Stand bekommen würden

Cabus-Stand
Service auf dem Cabus-Stand © Hauke Pribnow

Das gesamte Messengelände war sehr weitläufig und schnell wurde uns klar, dass wir für einen Wechsel in weiter entfernte Hallen zum Teil mehr als zehn Minuten Fußweg einplanen mussten. Endlich beim Cabus-Stand angekommen, wurden wir von Claudia Pregel begrüßt, in deren Abteilung ich bereits im Januar mein Wirtschaftspraktikum geleistet hatte. Sie lud uns zu Schnittchen und Getränken ein, die auf dem Stand serviert wurden, während sie wegen unserer Führung einen Mitarbeiter anrief und ihn nach Informationen fragte.

Nachdem wir gestärkt waren und uns gesagt worden war, wie das Treffen stattfinden sollte, machten wir uns auf den Weg zum sogenannten „future parc“, von dem wir uns erhofften, dort wirklich neue Technologien zu sehen. Direkt am Eingang sahen wir einen Stand, auf welchem zunächst normal aussehende Kleidungsstücke ausgestellt waren. Bei einem näheren Blick entdeckten wir aber in Mützen eingebaute Lautsprecher, Bedienelemente für MP3-Player, die in Jackenärmel integriert waren und sich wie Stoff anfühlten und Brillen, auf die ein Mini-Bildschirm aufgesetzt worden war.

Halle des Messegeländes
Eine der 26 Hallen des Messegeländes © Hauke Pribnow

Da wir jedoch unser Treffen am Siemens-Stand nicht verpassen wollten, mussten wir schon recht schnell wieder aufbrechen und uns auf den Weg in eine ziemlich weit entfernte Halle machen. Unterwegs schauten wir uns noch eine kleine Demonstration einer Art modernen Schultafel an. Diese Tafel arbeitete mit einem Beamer und einer Art übergroßen Touch-Screen. Man konnte ganz einfach mit der Hand in beliebige Programme in verschiedenen Farben Markierungen einzeichnen und Texte schreiben und diese danach als Bilder speichern. Falls die Schule irgendwann mal wieder keine Ahnung haben sollte, wohin sie ihr Geld investieren soll, wäre das doch echt mal eine gute Investitionsidee.

Am Siemens-Stand angekommen, wurden wir dann von einem Herrn Stefaniuk herumgeführt und in verschiedene Siemens-Produkte eingeführt, darunter Laptops, PDAs und „normale“ Computer. Interessant war unter anderem ein Computerarbeitsplatz mit drei Monitoren, der durch eine einfache Drehung des Tisches in einen Konferenztisch umgewandelt werden konnte, der auch für Konferenzen tauglich war, die über das Internet abgehalten werden müssen. Als Abschluss der Führung lud Herr Stefaniuk uns noch in die Siemens-Lounge zu einem Mittagessen ein.

Unterwasser-Bildschirm
Unterwasser-Bildschirm © Eugen Beizerov

Die nächsten Hallen, die wir erkundeten, befassten sich zu einem großen Teil mit Fotografie und dazugehörigen Technologien. Aber auch einen Monitor, der unter Wasser funktionierte (und daher in einem Wasserbecken ausgestellt war), entdeckten wir.

Ebenfalls beeindruckend war eine Halle, die zur Hälfte dafür hergerichtet worden war, dass dort ein eSport-Wettkampf inklusive Publikum und Moderatoren, Kameras und übergroßen Bildschirmen zum Beobachten des Kampfs hergerichtet worden war.

Hauke am Hot Wire
Hauke am Hot Wire © Eugen Beizerov


Wir kehrten später noch ein weiteres Mal zum „future parc“ zurück, wo Sven und ich dann tatsächlich die oben bereits genannten Brillen mit aufgesetzten Bildschirmen ausprobieren konnten. Hierfür sollten wir versuchen, mit der rechten Hand das runde Ende eines Metallstabs durch einen vielfach gebogenen Kupferdraht zu bewegen, am besten ohne mit diesem Ende den Kupferdraht zu berühren, während wir auf dem Mini-Bildschirm simple Additionsaufgaben gestellt bekamen, die wir mithilfe eines Handschuhs an der linken Hand durch eine Drehung der Hand beantworten konnten.

Unser letztes Ziel auf der CeBIT war ein Stand, auf dem es eine Auslosung gab, bei der es verschiedene Preise, darunter auch einen Laptop, zu gewinnen gab. Auf dem Weg dorthin bemerkten wir, dass immer und immer mehr Stände bereits ihre Ausstellungsstücke einpackten und ihre Pforten schlossen, insbesondere die Stände aus dem fernöstlichen Bereich. Bei der Auslosung gewannen wir überraschenderweise leider nichts und etwas erschöpft von den langen Fußwegen und den vielen Eindrücken machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause.

Hauke Pribnow
16.04.2007



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