Klassenfahrten
Studienfahrten
Amrumfahrt der 7. Klassen 2001
Amrumfahrt der 7. Klassen 2004
Studienfahrt des 12. Jg's nach Paris 2001
Breisach  24.-29.6.2002 Studienfahrt des 12. Jg's nach Dublin 2003

 
Elsass-Projekt und Klassenfahrt
der 10c  nach Breisach 

24. - 29.5.2005

Das Elsass

La Petite France: en allemand et en
français

Besuch im Badischen Winzerkeller Breisach

Visite de la cave de vin à Brisach

Schulbesuch in Marlenheim

Visite du collège à Marlenheim




Teilnehmer:

Schülerinnen und Schüler der 10c in Begleitung von Frau Kurze (Französischlehrerin) und Herrn Leberke (Klassenlehrer)


Das Elsass

Die Fläche des Elsass beträgt 8280 Quadratkilometer, hier leben ca. 1,8 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt des Elsass ist Straßburg. Im Süden grenzt es an die Schweiz und im Osten an das süddeutsche Bundesland Baden-Württemberg.
Es nimmt 1,5% des Staatsgebiets Frankreichs ein, ist also die kleinste französische Region. Die Nord-Süd Ausdehnung beträgt 190 Kilometer und die Ost-West Ausdehnung 50 Kilometer.

Durch den 30 Jährigen-Krieg, der durch den Westfälischen Frieden beendet wurde, wird das  Elsass ein Teil Frankreichs. Der Sonnenkönig Ludwig der XIV. zeigt kein Interesse an einer Französisierung, wodurch Deutsch die einzige Landessprache bleibt.

1789 dringt die französische Sprache durch die Französische Revolution immer weiter ins Elsass ein. Eine einheitliche französische Sprache gilt als Voraussetzung einer politischen Einheit Frankreichs. Des weiteren wird das Elsass in zwei Departements eingeteilt (Haut-Rhin und Bas-Rhin).

1871 wird Elsass als „Reichsland Elsass-Lothringen“ in das zweite Reich (Deutschland) durch die Niederlage Frankreichs gegen Deutschland integriert. Die französische Lebensart war bereits Bestandteil der elsässischen Kultur.

1919 wird das Elsass wieder Frankreich zugeordnet durch die Niederlage Deutschlands im Ersten Weltkrieg.
Nach der Kapitulation Frankreichs 1940 gehört das Elsass wieder zu Deutschland.
1945 Nach dem Untergang des Hitler-Reiches  kehrt das Elsass wieder an Frankreich zurück. Somit wechselt das Elsass insgesamt sechs Mal die staatliche Zugehörigkeit zwischen Deutschland und Frankreich.

1949 wird Straßburg zum Sitz des Europarats. Etwas später hält auch das Europäische Parlament in Straßburg seine Plenartagung.

1995 werden  die Grenzkontrollen aufgelöst.

2002 Der Euro wird eingeführt.

Schulbesuch in Marlenheim
Visite du collège à Marlenheim
Nach einer circa zweistündigen Fahrt mit einem Reisebus kamen wir im idyllischen französischen Marlenheim an. Am dortigen Collège wollte unsere Klasse einen Vormittag damit verbringen, französische Schüler/innen kennen zu lernen, ihren Unterricht zu erkunden und unsere Französischkenntnisse zu verbessern.



Nach unserer Ankunft wurden wir gleich freundlich von Mme Simon, einer Deutschlehrerin des Collèges, begrüßt. Nachdem Herr Lerberke und Frau Kurze alle formellen Dinge besprochen hatten, trafen wir zum ersten mal in der Schulkantine auf die Franzosen.
Als Willkommensgruß wurden dort für uns Orangensaft, Croissants und Gugelhupf bereitgestellt. Dabei versuchten wir schüchterne Annäherungsversuche zu starten.
In der darauffolgenden Pause suchten wir unsere Partner für den Unterricht und nutzten die Zeit, die Schule und ihre Schüler näher kennen zu lernen.

Zugeteilt zu den einzelnen Unterrichtsfächern konnten wir nun eine Stunde französischen Unterricht genießen.
Die Erfahrungen und Eindrücke waren unterschiedlich, doch im Allgemeinen fanden es alle sehr interessant.

Danach führte uns der Direktor durch die einzelnen Räume der noch renovierten jedoch sehr gut ausgestatteten und modernen Schule.

Später stärkten wir uns in der Kantine mit Pommes, Hähnchenkeulen, Salat und Nachtisch.



Hiernach hatten wir die Chance, auf den Pausenhof Sonne zu tanken und uns mit einigen Franzosen auszutauschen.

Insgesamt war es ein netter und erfüllter Vormittag, den wir in guter Erinnerung behalten werden. 

© Josephine, Nadja K., Laura, Sabrina&Jasna

Après deux heures de route en car, nous sommes arrivés  à Marlenheim,  une petite ville française et très idyllique. Au collège Grégoire de Tours, nous avons passé la matinée pour rencontrer les élèves français, assister aux cours, et pour perfectionner nos compétences en français.



Mme Simon, une professeur d’Allemand, nous a accueillis très gentiment. M Leberke et Mme Kurze ont discuté sur les formalités et nous, nous avons rencontré les élèves français dans la cantine pour la première fois.



Pour la bienvenue, on nous a offert  du jus d’orange, des croissants et du Guglhupf. A la fois, nous avons essayé de commencer des approches timides.

Pendent la récréation, nous avons cherché nos correspondants pour les cours et nous avons profité du temps pour mieux connaître le collège et ses élèves.

Dans la classe, nous pouvions jouir des cours typiquement français. Les expériences et les impessions étaient différentes, mais en général, tout le monde a trouvé la visite très intéressante.

Après, le directeur nous a montré les salles du collège très modernes, mais toujours en restauration

Plus tard, nous avons mangé des frites, du poulet, de  la salade et un dessert délicieux dans la cantine.

Après, nous avons eu la possibilité de prendre un bain de soleil et de barvarder avec quelques Français.

En tout, la matinée était bien agréable et nous nous en souviendrons encore longtemps.



© Josephine, Nadja K., Laura, Sabrina&Jasna



Besuch im
Badischen Winzerkeller Breisach

Visite de la cave
"Badischer Winzerkeller Breisach"

Wir trinken Wein und erfreuen uns des Lebens!

Am Morgen nach unserer Ankunft in Breisach besuchten wir den Badischen Winzerkeller Breisach, eine der größten

Winzergenossenschaften Europas.

Dort wurden wir von Werner Bär („Ich werde wie der,der brummt geschrieben.“) freundlich empfangen. Der Mann, der schien, als würde er niemals aufhören zu grinsen, zeigte uns anschließend eine 15-minütige Diashow, in der wir viele Informationen über Weinbau und die Trinkgewohnheiten der Badener sammelten.

Der köstliche und vielfältige Wein des badischen Landes wird in acht verschiedenen Gebieten angebaut:

1. Der Kaiserstuhl: 1/3 des badischen Weines wird zwischen Freiburg und dem Rheintal auf einem fruchtbaren Vulkangebirge angebaut.

2. Das Breisgau: Dieses beliebte Weinanbaugebiet erstreckt sich zwischen Lahr und Freiburg entlang

des Schwarzwaldes.

3. Der Tuniberg: Südlich des Kaiserstuhls liegt dieses Weinanbaugebiet, das kleinste Badens.

4. Die Badische Bergstraße und das Kraichgau: Die Badische Bergstraße und das Kraichgau liegen zwischen Weinheim , Heidelberg und Wiesloch.

Weitere Anbaugebiete sind: Ortenau, Markgräflerland, Bodensee und Tauberfranken.

Nach der Diashow nahm uns Herr Bär mit auf eine Reise durch die Weintraubenverarbeitung.

Wenn Weintrauben (täglich bis zu 4,5 Mio. kg) angeliefert werden, gelangen sie als erstes zur Annahmestelle, wo immer ein Lieferschein mit allen wichtigen Informationen ausgefüllt wird (Region, Datum usw.). Als nächstes werden die Trauben zu einer dickflüssigen Masse gepresst, der Maische. Diese wird in Silos gesammelt. Anschließend kommt es zu einer erneuten Pressung, wobei der bekannte Traubensaft, genannt Most, entsteht. Der Abfall wird zu Traubenkernöl weiter verarbeitet. Der Most wird gesäubert und sortiert. Nach einer Woche wird der Saft dann zu Wein.

Nach dem Abfüllen und Verpacken des Weines, was nach Bedarf geschieht, wird der Wein in einem konstant 16 Grad kaltem Raum gelagert, wodurch er seine Qualität behält.



Nach einer Bahnfahrt durch den historischen Weinkeller und nach der Besichtigung der Raritäts-Weine, die ihren Wert jährlich um einen Euro steigern, rundeten wir unseren Besuch mit einem köstlichen halbtrockenem Spätburgunder ab.


Es war ein schöner Besuch mit vielen neuen Eindrücken.

Wo bleibt der Applaus?“ (Zitat: Herr Bär)

© Nadia T., Annekarin , Marieke, Katja, Dennis

Nous buvons du vin et nous nous réjouissons de la vie!

Le matin après notre arrivée à Brisach,  nous avons visité le "Badischen Winzerkeller Breisach", l'un des plus grands d`Europe.
Nous étions bien accueillis par Werner Bär ("Je m`écris comme l'animal qui grommelle").



 L´homme, qui paraissait  comme s`il n`arrêtait jamais de ricaner, nous a montré un spectacle de diapo de 15 minutes duquel nous avons pris beaucoup d`informations sur la viticulture et le goût du vin des habitants de Bade.

Le vin  délicieux et multiple du Land de Bade est divisé dans huit différentes régions.



1.Le Kaiserstuhl: 1/3 du vin badois est cultivé entre Fribourg et la vallée du Rhin dans un fécond.

2.Le Brisgau: Ce vignoble apprécié s`étend entre Lahr et Fribourg le long de la Forêt- Noir.

3.Le Tuniberg: Au sud du Kaiserstuhl est la région de viticulture la plus petite de Bade.

4.La route du vin de Bade et le Kraichgau: La route du vin de Bade se trouve entre Weinheim, Heidelberg et Wiesloch.

D`autres zones  de viticulture sont: Le Lac de Constance, la Frankonie le long la Tauber, Ortenau et le pays Markgräfler.

Après le spectacle de diapositifs, M. Bär nous a emmenés vers la production du vin.

Quand les raisins arrivent ( jusqu`à 4,5 millions de kilos par jour) ils sont apportés à la station, où ils reçoivent toujours un bon de livraison avec toutes les informations importantes. Ensuite, les raisins sont transformés en une pâte épaisse, le "Maische", qui est recueilli dans des silos. Ensuite le "Maische" est pressé encore une fois et le jus de raisin appelé moût naît.
Les déchets sont transformés en huile de raisins.

Après une semaine, le môut devient vin.
Et après être mis en bouteilles. le vin est stocké dans une salle avec une température constante  de 16°C. Ainsi, le vin ne perd pas sa bonne qualité.



Après une petite excursion en train à travers les caves de vin historiques et la visite des rarités de vin dont la valeur augmente constamment chaque année, nous avons arrondi notre visite avec un rosé demi-sec délicieux.

C'était une une bonne visite avec beaucoup d`impressions intéressantes.

© Nadia T., Annekarin, Marieke, Katja, Dennis

La Petite France
La Petite France
Am Freitag besuchten wir Straßburg.
Straßburg ist die Hauptstadt des Elsass und mit ihren 400.000 Einwohnern ist sie eine der größten Städte an der deutsch - französischen Grenze. Straßburg ist der Sitz verschiedener europäischer Institutionen wie dem Europaparlament

Nachdem wir das Münster besichtigt hatten, begaben wir uns auf den Weg durch die Innenstadt in Richtung „La petite France“. „Das kleine Frankreich“ ist das ehemalige Gerber- und Fischereiviertel von Straßburg. Heutzutage warten stilvoll restaurierte Fachwerkhäuser mit ihren schönen Schindeldächern auf die Besucher.


In diesen kleinen Häusern befinden sich viele Cafés und Restaurants mit der Möglichkeit die französischen Speisen draußen zu genießen, sowie auch kleine Läden, die mit französischen Spezialitäten das Gesamtbild des „kleinen Frankreichs“ vervollständigen.



Die wunderschöne Flusslandschaft mit ihren vielen kleinen Brücken und Schleusen erinnert an Venedig. Im Hochsommer spenden große, alte Bäume, die den Wegesrand säumen, viel Schatten. Beim Schlendern durch die Gassen fühlt man sich in eine andere Zeit zurück versetzt. Die einzigen Fortbewegungsmittel sind die Sight-
Seeing-Boote und Fahrräder, da die Straßen für Autos viel zu schmal wären.

Diese schöne Atmosphäre lockt viele Touristen an, was dazu führt, dass die Preise dementsprechend hoch sind.

Wir finden, dass „La petite France“ eines der schönsten Viertel Straßburgs ist. Wir haben es genossen durch die süßen Gassen zu schlendern und die Fachwerkhäuser zu bewundern. Diese einmalige Atmosphäre ist zu empfehlen.

©Alena, Johanna, Nathalie & Christina
Vendredi, le 27 mai 2005 notre classe a visité Strasbourg, la capitale de l’ Alsace. Avec ses 400.000 habitants, elle est la ville la plus grande dans la région frontalière de la France et de l’ Allemagne. De plus, Strasbourg est le siège de plusieurs institutions européennes comme par exemple le Parlament Européen.




     Après avoir visité la cathédrale, nous avons traversé le centre pour voir le quartier « La petite France ». Autrfois, ce quartier était le domicile de pêcheurs et tanneurs. Aujourd’ hui, on y trouve des petites maisons en treillis avec des tois de bardeau. Dans ces maisons se trouvent des cafés  et des restaurants ainsi que des épiceries fines offrrant des spécialités françaises.



Le beau paysage fluvial avec ses nombreuses écluses ressemble un peu à Venise. L'on traîne dans les ruelles, on a l’ impression de vivre dans un ancien siècle. Cette belle ambiance attire de nombreux touristes, et c’ est pourquoi les prix sont assez élevés.

Nous sommes d’avis, que « La petite France » compte parmi  les quartiers les plus beaux de Strasbourg. On a joui de flâner dans les ruelles charmantes et d’ admirer les maisons en treillis. On ne peut que recommander à tout le monde de visiter cette belle ville.

 


©Alena, Johanna, Nathalie & Christina



Mutterstadt des Breisgaues (12.300 EW) ist wirtschaftlicher und kultureller
Mittelpunkt der Region Kaiserstuhl-Tuniberg. 
Als "Europastadt" am Rhein erfüllt sie eine wichtige Brückenfunktion zum
benachbarten Elsass. 

Euregio TriRhena



Jugendherberge Breisach
Rheinuferstraße 12
79206 Breisach

 
Fotos: © Schülerinnen der 10c /Thomas-Mann-Schule
Bearbeitung der Internetpräsentation:S. Wessin

Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Elsass
http://fr.wikipedia.org/wiki/Alsace

Badischer Winzerkeller Breisach

Thomas-Mann-Schule  - Thomas-Mann-Str. 14 - 23564 Lübeck - Tel. 0451/1228614  - Fax. 0451/1228621
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