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Amrumfahrt der 7. Klassen 2001
Amrumfahrt der 7. Klassen 2004
Studienfahrt des 12. Jg's nach Paris 2001
Elsass-Projekt und Breisachfahrt der 10c 24.-29.5.2005 Studienfahrt des 12. Jg's nach Dublin 2003

 
Klassenfahrt der 9a nach Breisach

24. - 29.6.2002

Schon vor über einem Jahr begann die Planung für unsere Klassenfahrt an den Rhein. Begeistert wurde die Idee zunächst von Schülerseite nicht aufgenommen, doch für Umbuchungen oder dergleichen war es zu spät, und diese waren auch keineswegs notwendig, wie sich ein 3/4 Jahr später herausstellte.


Foto ©  Jugendherberge Breisach
Montag

Frühes Aufstehen war angesagt, denn zum Schlafen war ja schließlich im Zug genug Zeit. Um 7. 45 Uhr trafen wir uns mit Herrn Resenscheck und Frau Kurze am mehr oder minder schönen Bahnhof und fuhren 20 Minuten später Richtung Hamburg, um dort den Zug nach Freiburg zu besteigen. Mit dem ICE fuhren wir im Eiltempo davon und kamen einige Stunden später, nachdem wir Frankfurt aus dem Zug betrachten konnten, in Freiburg an. Erschlagen von der Wärme warteten wir bei schönstem Sonnenschein auf die Straßenbahn, die uns sicher nach Breisach kutschierte. Vom Bahnhof war die Strecke zur Jugendherberge nicht mehr so weit, das Gepäck wurde in ein Taxi geladen.
Völlig erschöpft bekamen wir in der Jugendherberge Nudeln mit Hacksoße serviert,  zu trinken gab es den berühmten und schmackhaften Früchtetee.

Zur Freude aller verkündete Herr Resenscheck den weiteren Ablauf des Abends. Wir sollten an einer Stadtführung durch Breisach teilnehmen. Als Führer bekamen wir einen Mönch an die Hand, der sich im Nachhinein als Schnacker herausstellte. Ein, ich möchte sagen, verschenkter Abend in Breisach.
Um 23 Uhr wurden wir von den Qualen erlöst und durften schlafen gehen.

Die 9a im Juni 2002



Dienstag

Um acht gab es jeden morgen Frühstück. Für die beiden Jungen bedeutete dies um kurz vor halb acht aufzustehen, bei den Mädchen sah dies ein wenig anders aus. Da sich zwei ,,Sechserzimmer" jeweils ein Badezimmer teilen mussten, kam es morgens zu großem Gedränge. Einige Mädchen standen daher schon vor sechs Uhr auf.

Nach dem ausgiebigen Frühstück bewegten wir uns in Richtung des Badischen Winzerkellers. Hier wurde uns überfreundlich die Herstellung von Wein und Traubensaft erklärt und vor allem gezeigt. Herr Resenscheck hatte unwesentliche Probleme durch die teilweise sehr niedrigen Keller zu laufen. ,,Leichte Schieflage!"

Sehr gut und verständlich aufgemacht war die ganze Führung, die Krönung war allerdings die Wein-(traubensaft) Probe. 
 


Anschließend gab es jede Menge Freizeit, so gingen viele zu Minimal um einzukaufen oder zu MC Donald´s um wieder ,,richtig" zu essen. Dann stand für alle Interessierten das Fußballspiel Deutschland : Korea auf dem Programm. 1 : 0. Die Stimmung war gerettet. Wer nun noch Lust hatte, ging ins Freibad oder verbrachte den Nachmittag seinen Wünschen entsprechend.
 

Weinanbau im Rheintal

Mittwoch

Nach dem Frühstück begann die Völkerwanderung zum Breisacher Hauptbahnhof  ( Ein Gleis ).
In Freiburg stiegen wir um auf die lokalen öffentlichen Verkehrsmittel und fuhren mit der Straßenbahn zur Busstation Richtung Schauinsland.
Der Schauinsland ist kein Restaurant oder ähnliches, es handelt sich hierbei vielmehr um einen Berg. Der höchste der Region wohlgemerkt.
Wir stiegen nun aus dem Bus in die Seilbahn und schwebten eine viertel Stunde über Wälder, Berge und Hügel.

Oben angekommen stiegen wir an die höchste Stelle, um noch höher auf den Ausguck zu steigen. Phänomenale Sicht. Kurze Pause und weiter ging es zum Schniderlihof. Dies ist ein alter Bauernhof, den wir fast zu ausführlich erklärt bekamen. Nett gemeint, aber die ,,Schieflage" war dramatisch.- Deckenhöhe: 1. 60m.


Auf dem Weg zum Schauinsland

Nach weiterem Fußmarsch durchs unebene Land fielen wir allesamt völlig erschöpft in die Gondel Richtung Tal. Zurück nach Freiburg. Hier hatten wir zwei Stunden Freizeit, die wir für Kultur, Einkaufen oder das leibliche Wohl aufopfern konnten.
 

Text: Hauke  Bülow





Donnerstag:

Es gab genauso wie die Tage zuvor um 8.00 Uhr Frühstück. Wir machten uns wieder Lunchpakete und hatten noch etwas Zeit,  um uns fertig zu machen. Um 9.10 Uhr trafen wir uns mit den Lehrern vor der Jugendherberge, wo uns ein komfortabler Bus erwartete. Dann ging es über eine einige Schritte von der Jugendherberge entfernt  liegende Brücke nach Frankreich.  Um genauer zu sein zur Haut – Königsbourg im Elsass. 

Dort erwartete uns eine Führung durch die  in 757m Höhe gelegene und von Kaiser Willhelm II. Anfang des 20. Jahrhunderts restaurierte  Haut - Königsbourg. 
Nach der Führung ging es mit dem Bus weiter auf den Affenberg, wo Affen frei rumlaufen und gefüttert werden können und dann stand noch Ribeauvillé, eine typisch elsässische Stadt, auf dem Plan. Dort hatten wir ca. eine dreiviertel Stunde Zeit, um uns die kleine altertümliche Stadt anzuschauen. Trotz der fortgeschrittenen Zeit, machten wir noch einen Abstecher nach Colmar, wo wir uns in Gruppen aufteilten und in der Stadt bummeln konnten. Das war der anstrengendste Tag der Klassenfahrt. 

Blick auf die Haut-Koenigsbourg


Französische Spezialitäten in Ribeauvillé
 

Freitag:

Der letzte Tag in Breisach. Es gab das letzte Mal um 8.00 Uhr Frühstück und danach gingen wir in die Stadt, um uns das, 800 Jahre alte und auf dem Vulkanberg liegende, Münster St. Stephan nicht nur von außen, sondern auch von innen anzusehen. Dann hatten wir Freizeit.

Einige gingen in die Jugendherberge zurück und einige bummelten noch durch die Stadt, aber um 13.00 Uhr trafen wir uns alle vor einem schönen Restaurant in der Fußgängerzone von Breisach und aßen dort gemeinsam. Wer Lust hatte, konnte um 15.00 Uhr mit Herrn Resenscheck ins Freibad gehen. Am Abend haben wir gegen eine Klasse aus Berlin Volleyball gespielt und 2:0 verloren. Das war sehr unterhaltsam.

In der Altstadt von Colmar

Samstag

Der Tag der Abfahrt. Wir fuhren etwa gegen 9.00 Uhr ab und kamen um 19.00 Uhr in Lübeck an. Auf der Rückfahrt mussten wir nur zweimal umsteigen, aber die Strapazen mit dem Gepäck hatten wir trotzdem wieder. 

Zum Abschluss muss ich sagen, dass die Klassenfahrt sehr anstrengend, aber auch sehr lehrreich und amüsant war. Doch ich denke, ich spreche für alle meine Klassenkameraden und - kameradinnen, wenn ich sage, dass wir alle froh waren,  wieder zuhause zu sein und alle neuen Eindrücke verarbeiten zu können. 

Text: Natascha Voronceva


Mutterstadt des Breisgaues (12.300 EW) ist wirtschaftlicher und kultureller
Mittelpunkt der Region Kaiserstuhl-Tuniberg. 
Als "Europastadt" am Rhein erfüllt sie eine wichtige Brückenfunktion zum
benachbarten Elsaß. 

Euregio TriRhena




 
 
Fotos: Annette Kurze
10.9.2002

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